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OldBo
26.06.2017
Erdöl (Rohöl) besteht aus einer Vielzahl von verschieden aufgebauten Kohlenwasserstoffen. Diese Verbindungen bestehen hauptsächlich aus den Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) und haben je nach dem Fördergebiet auch Schwefel (S), Stickstoff (N) und andere chemische Elemente.
Struktur der Kohlenwasserstoffe
 Struktur der Kohlenwasserstoffe
Quelle: IWO
Erdöl (Rohöl)  besteht aus einer Vielzahl von verschieden aufgebauten Kohlenwasserstoffen. Diese Verbindungen bestehen hauptsächlich aus den Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) und haben je nach dem Fördergebiet auch Schwefel (S), Stickstoff (N) und andere chemische Elemente.

Genauso wie Erdgas entsteht Erdöl durch mikroskopisch kleine Meereslebewesen (tierisches und pflanzliches Plankton). Diese starben vor Millionen von Jahren ab und lagerten sie sich am Grunde flacher Meere ab. Mit der Zeit wurde sie von Sand und Geröll (Sedimentation) überdeckt, so dass keine Luft mehr an die abgestorbene Ablagerungen gelangte. Es entstand ein Faulschlamm, der sich über lange Zeiträume langsam zu Erdgas- und Erdölmuttergestein entwickelte. Mit Hilfe von Bakterien zersetzten sich die hierin eingeschlossenen, abgestorbenen Kleinstlebewesen. Genau wie bei der Kohle gelangt das Muttergestein durch weitere Überlagerungen von Gesteinsmaterial in größere Tiefen. Die dort herrschenden hohen Temperaturen und hohen Drücke führten dazu, dass sowohl das Erdgas als auch das Erdöl aus dem Muttergestein ausgepresst wurde und nach oben stieg, bis es auf eine undurchlässige Gesteinsschicht traf und sich im Speichergestein sammelte. Theorien gehen davon aus, dass dieser Prozess immer noch stattfindet.

Nach der Anordnung der Kohlenstoffatome und ihrer chemischen Bindung aneinander unterscheidet man vier Hauptgruppen von Kohlenwasserstoffen: Paraffine, Naphthene, Olefine und Aromaten.
Paraffine sind gesättigte Kohlenwasserstoffe, bei denen die Kohlenstoffatome entweder in einer geraden Kette (Normalparaffine, n-Paraffine) oder in einer Kette mit Verzweigungen (Isoparaffine, i-Paraffine) angeordnet sind.
Naphthene sind gesättigte Kohlenwasserstoffe, bei denen die Kohlenstoffatome ringförmig angeordnet sind. Sie werden deshalb auch Cycloparaffine genannt. Am häufigsten sind Ringe aus fünf, sechs oder sieben Kohlenstoffatomen.
Olefine unterscheiden sich von den Paraffinen dadurch, dass sie ungesättigt sind, d. h. mindestens eine chemische Doppelbindung aufweisen.
Aromaten sind ungesättigte ringförmige Kohlenwasserstoffe, deren charakteristisches Merkmal der Benzolring ist. Dieser Ring besteht aus sechs Kohlenstoffatomen, wovon jedes zum einen Nachbarn eine einfache und zum anderen eine Doppelbindung hat.
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