Ein
Windfühler (
WF) wird als
zusätzlicher Fühler in
Heizungs-,
Kühl- und
Lüftungsanlagen eingesetzt. Aber auch als
Führungsfühler kann dieser Fühler notwendig werden, wenn ein Gebäude, Gebäudeteile oder Anlagenteile stark dem Winde ausgesetzt sind und dadurch die Raumtemperatur oder die
Luftführung beeinträchtig werden kann.
Bei einem
Windsensor wird mit
zwei Messelementen die
Windgeschwindigkeit bestimmt. Eines misst die
Umgebungstemperatur; das andere wird ständig auf eine um 10 °C höhere
Temperatur beheizt. Dazu verhält sich notwendige elektrische Leistung direkt proportional zur
Windgeschwindigkeit. Sie wird als DC 0...10 V-Signal abgegeben.
Der
Fühler ist an der dem
Wind zugewandten Hauswand im Abstand von max. 0,5 m zur Hausecke und in einer Höhe von mindestens 67 % der Gebäude- bzw. Zonenhöhe anzubringen. Außerdem sind Windschatten, Windstau durch Vorsprünge oder Bäume und die Montage an
Luftabzügen zu vermeiden.
Windfühler (
Windsensoren) werden auch zur
Steuerung von
Markisen auf
Terrassen, Balkon und Wintergärten eingesetzt. Mit dem Sensor wird die
Windgeschwindigkeit gemessen. Wird der eingestellte Wert (10 - 50 km/h) überschritten, so wird die
Markise eingeholt. Die Reaktionszeit beträgt in der Regel 2 Sekunden und die Freigabe nach dem Wind kann zwischen 12 bis 30 Sekunden eingestellt werden.