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OldBo
15.03.2013
Ein Fundamenterder (FE) bzw. Ringerder verbessert die Wirksamkeit des Schutzpotentialausgleichs und wird zur Schutzerdung und Funktionserdung (Blitzschutzsysteme) eingesetzt.
Fundamenterder - Armierung
 Fundamenterder - Armierung
Quelle: Woertz AG
Fundamenterder - ohne Armierung
 Fundamenterder - ohne Armierung
Quelle: Woertz AG

Ein Fundamenterder (FE) bzw. Ringerder verbessert die Wirksamkeit des Schutzpotentialausgleichs und wird zur Schutzerdung und Funktionserdung (Blitzschutzsysteme) eingesetzt. Er besteht aus leitfähigen, verzinkten oder unverzinkten Stahl (Rundstahl mindestens 10 mm Durchmesser oder Bandstahl mindestens 30 x 3,5 mm), das in die Außenseite eines Gebäudefundamentes in den Beton als geschlossener Ring eingebettet wird. Wenn es sich um ein isoliertes Fundament (schwarze oder weiße Wanne) handelt, muss der Erder außerhalb im Erdreich als sog. Ringerder (korrosionsfestem Material [Edelstahl]) angeordnet werden.

Der Fundamenterder muss der DIN 18015-1 und den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Verteilungsnetzbetreiber (VNB) entsprechen. Der Fundament- bzw. Ringerder ist Bestandteil der elektrischen Anlage (DIN 18014). Die Errichtung darf nur durch einen beim Netzbetreiber eingetragene Installationsbetrieb oder unter dessen Aufsicht durchgeführt werden

Die Armierungsstähle im Fundament können als Erder verwendet werden, wenn der Durchmesser der Stähle mindestens 10 mm beträgt. Bei  der Verwendung von Armierungsstahl mit 8 mm Durchmesser sind zwei nebeneinander liegende Stähle elektrisch gut leitend zu einem Ring um das Gebäude zusammenzuschließen, um den vorgeschriebenen Querschnitt von 75 mm2 zu erreichen. Der Fundamenterder ist mit der Bewehrung in Abständen von 2 m dauerhaft elektrisch leitend zu verbinden. Als Verbindungen sind Schweiß- oder Klemmverbindungen (die Verbindung mit Bindedraht ist nicht zulässig) anzuwenden. Er wird hauptsächlich hochkant montiert. Bei waagerechter Montage ist darauf zu achten, dass er allseits von Beton umschlossen wird.

In ein Betonfundament ohne Armierung oder Armierungsstähle, die nicht den vorgeschriebenen minimalen Durchmesser (8 mm) und Querschnitt (75 mm2) aufweisen, muss einen spezieller Leiter als geschlossener Ring in das Fundament eingelegt werden. Dieser Leiter kann aus Bandstahl (30 x 3 mm - hochkant verlegt) oder Rundstahl (10 mm Durchmesser) bestehen.

Er muss von der Fundamentsohle mindestens. 5 cm distanziert sein, damit er vom Beton vollständig umschlossen und so gegen Korrosion geschützt wird. Damit der Leiter beim Betonieren seine Lage nicht verändert, muss er entsprechend fixiert werden, wozu spezielle Distanzhalter in angemessenen Abständen anzubringen sind
Für die Verbindungen des Leiters zu einem geschlossenen Ring rund um das Gebäude eignen sich Unversal-Klemmplatten, da diese unabhängig vom Leiterquerschnitt sichere und gut leitfähige Verbindungsstellen garantieren.

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Schmitt schrieb: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, hier fachgerechte Montage. MfG. Schmitt
winni 2 schrieb: Ich habe hier keine pauschalen Aussagen gelesen. Fakt ist, eine nach DIN-Heizlast genau ausgelegte Wärmepumpe ist immer überdimensioniert, weil die DIN keine internen und solaren Wärmegewinne kennt. Auch...
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