Bei der Altbausanierung, aber auch in Neubauten, werden zunehmend Niedertemperaturheizkreise gewünscht, die nicht nur heizen sondern auch kühlen können. Die nachrägliche Einbindung in bestehende Ein- oder Zweirohr-Heizungsanlagen, die in der Regel mit höheren Temperaturen gefahren werden, ist in vielen Fällen schwierig.
Hier bietet sich z. B. das Flächentemperiersystem Uponor Minitec für die Temperierung von Fußböden, Wände und Decken an. In der Minitec Anschlussbox können auf engstem Raum bis zu drei gleich lange Heizkreise angeschlossen werden. Über den bereits vormontierten Uponor Thermoantrieb TA 230 und in Verbindung mit dem Uponor Raumfühler RF 230 lässt sich die Wärmeabgabe der Minitec-Heizkreise raumtemperaturabhängig regeln. Auch die Uponor Fluvia T Vorlauftemperatur-Regelstationen Push-12 sind für dieses System geeignet. Beide Anschlussboxen sind besonders für die Renovierung geeignet.
Dass Minitec-Nassputzsystem kann zum Heizen sowie Kühlen an Wänden und Decken eingesetzt werden, was besonders bei vorwiegendem Kühlbedarf interessant ist. Steht der Heizungsbetrieb im Vordergrund, so sind die Wandflächen zur Raumtemperierung hervorragend geeignet. Durch die geringe Putzüberdeckung ist das Nassputzsystem zudem sehr schnell regelbar. Decken- und Wandanwendungen lassen sich zudem beliebig miteinander kombinieren.

Bei
Flächen- bzw.
Fußbodentemperierungssystemen sollte man darauf achten, dass das
Heizungswasser richtig behandelt ist.
Magnetitschlamm aus den
Heizkörpern könnte (wird) schon nach kurzer Zeit zu
Problemen an den
Armaturen und
Pumpen führen.
Die Uponor Fluvia T Vorlauftemperatur-Regelstationen Push-12 mit integrierter Einzelraumregelung eignet sich zur Anbindung kleinerer Flächenheizungen (Fußboden, Wand, Decke) bis 30 m2 an ein Heizkörpernetz. Die Pumpenstationen regeln wahlweise über einen Thermostatkopf mit Kapillar-Raumtemperatursensor oder einen Raumfühler (drahtgebunden oder Funk) mit Thermoantrieb die Raumtemperatur. Ein Hosenstück ermöglicht die sekundäre Erweiterung auf zwei Heizkreise.
Die Regelstationen eignen sich besonders für den nachträglichen Einbau in vorhandene Heizkörperanlagen, die mit höheren Systemtemperaturen gefahren werden. Die integrierte Umwälzpumpe sorgt für die ausreichende Förderhöhe bzw. Volumenstrom und beeinflusst nicht die Hydraulik der bestehenden Anlage.