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Autoren
OldBo
27.09.2019
Die Systemtemperatur ist eine Auslegungsgröße für das Berechnen von Heiz- und Kühlflächen bzw. Wärmetauscher. Sie gibt die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklauf an.

Die Systemtemperatur ist eine Auslegungsgröße für das Berechnen von Heiz- und Kühlflächen bzw. Wärmetauscher. Sie gibt die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklauf an. Diese festgelegten Temperaturen gelten bei kleineren Anlagen für das gesamte Heiz- und Kühlsystem bzw. in Großanlagen für das jeweile Regelsystem (Zonenregelung). Alle zugehörigen Heizflächen bzw. Wärmetauscher werden für diese Temperaturen ausgelegt. Eine bestimmte Systemtemperatur ist nicht vorgeschrieben und sollte deshalb immer mit dem Auftraggeber schriftlich vereinbahrt werden.

Wenn die Systemtemperaturen von der Normtemperatur abweichen, sind die Wärmeleistungen der Heizflächen (Normheizkörperleistung nach EN 442 bei 75/65/20 °C) neu zu bestimmen. Diese Umrechnung erfolgt nach dem in der DIN 4703 Teil 3 aufgeführten Berechnungsverfahren. Hierbei wird das Verhältnis der mittleren Übertemperatur zur Norm-Temperatur gebildet und mit dem entsprechenden Heizflächenexponenten n (Fußbodenheizung 1,0 bis Konvektoren 1,45) ein Umrechnungsfaktor ermittelt.

In energetisch sanierten Altbauten kann in vielen Fällen durch die Ansenkung der Systemtemperatur eine Leistungsanpassung der Heizflächen an die neue Heizlast erfolgen. Hier ist aber eine zusätzliche Massenstromveränderung durch einen nachträglichen hydraulischen Abgleich notwendig.

Für die Auslegung der Heiz- und Kühlflächen wird mit folgenden Systemtemperaturen (Vorlauf-/Rücklauftemperatur) gerechnet:

Heizung

  •  alte Norm in Heizkörperanlagen: 90/70 °C (Auslegung in Altbauten von 1930 bis in die Mitte der 1970er Jahre)
  •  neue Norm DIN EN 442 in Heizkörperanlagen: 75/65 °C
  •  Niedertemperatur: 70/50 °C ÷ 70/55 °C (alt)
  •  Niedrigsttemperatur < 35 °C in Wärmepumpen- und Brennwertanlagen (siehe Fußbodenheizung)
  • Brennwert: 60/45 °C + 55/45 °C (alt > neu möglichst niedrig)
  •  Heizkörper: 45/35 °C + 35/30 °C (neu)
  • Fußbodenheizung.: 35/28 °C + 32/28 °C + 30/26 °C (alt: 45/35 °C)
  • Thermische Bauteilaktivierung z. B. 28/24 °C (bei Grundlastauslegung 24/22 °C)

Kühlung

Systemtemperaturen in Heizungsanlagen

Technische Einrichtung - Randbedingungen

Voraussetzung

Begründung
Konstanttemperaturkessel
hohe Systemtemperatur bzw. Vorlauftemperatur
Vermeidung von Kondensation an den Kesselflächen
Niedertemperaturkessel
Stütztemperatur (z. B. Öl 40 °C Rücklauftemperatur) - niedrige Systemtemperatur und geringe Temperaturdifferenz
Vermeidung von Kondensation an den Kesselflächen und von Spannungsrissen
Brennwertkessel
niedrige Systemtemperatur
hohe Brennwertnutzung
Fernwärme - Nahwärme

niedrige Rücklauftemperatur und
große Temperaturdifferenz für den Transport im Versorgernetz (der Sekundärkreis kann niedriger eingestellt werden)

Vorgabe des Versorgers - Transport großer Wärmemengen
Wärmepumpe
niedrige Systemtemperatur
bzw. Vorlauftemperatur
gute Arbeitszahl
Flächenheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung, Deckenheizung)

niedrige Systemtemperatur
geringe Temperaturdifferenz

Nutzung des Selbstregeleffekts
Verteilverluste
niedrige Systemtemperatur
Verminderung der Wärmeverluste
Hilfsenergie
große Temperaturdifferenz
Verminderung der Pumpenstromkosten
Der Betreiber wünscht eine schnelle Wiederaufheizung
hohe Systemtemperatur bzw. Vorlauftemperatur
Energetischer Unsinn, aber es gibt keinen Ärger in Mietgebäuden
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Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
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