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Nahwärme

Autoren
OldBo
19.02.2015
Nahwärme umschreibt eine Art der Wärmeversorgung, bei der die Wärmeerzeugung unmittelbar vor Ort, häufig in den zu beheizenden Objekten selbst oder aber in deren unmittelbarer Nähe stattfindet. Ausgangspunkt ist eine Heizzentrale in einer Neubausiedlung oder eine Biogasanlage, die ihre Abwärme abtransportieren muss.
Schema-Nahwärme
 Schema-Nahwärme
Quelle: Stadtwärme Gengenbach
Heizzentrale - Motorenraum
 Heizzentrale - Motorenraum
Quelle: Gemeinde Buttenwiesen
Nahwärme umschreibt eine Art der Wärmeversorgung, bei der die Wärmeerzeugung unmittelbar vor Ort, häufig in den zu beheizenden Objekten selbst oder aber in deren unmittelbarer Nähe stattfindet. Ausgangspunkt ist eine Heizzentrale in einer Neubausiedlung oder eine Biogasanlage, die ihre Abwärme abtransportieren muss.

Eine Möglichkeit der begrifflichen Differenzierung, bei allerdings gleicher Unternehmenszielstellung zwischen Nah- und Fernwärme, liegt darin, dass bei der Nahwärme die Umwandlung von Primärenergie in Wärme vor Ort, also in der Nähe der Verbraucher erfolgt, während bei der Fernwärme die Wärme meist als Koppelprodukt bei der Erzeugung elektrischer Energie entsteht und über ein mehr oder weniger verzweigtes Fernwärmenetz an die Wärmenutzer herangeführt wird.

Die Grundlage für die Wärmelieferung ist in der Regel ein Contracting-Vertrag.

Nah- und Fernwärmesysteme sind vom Prinzip her einfach. Die Nah-/Fernwärme wird in einem zentralen Heizwerk oder Heizkraftwerk erzeugt und versorgt Einzelobjekte, Betriebe, Siedlungen mit Wärme. Heizwerke dienen hierbei ausschließlich der Wärmeversorgung, während Heizkraftwerke nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sowohl elektrischen Strom als auch gleichzeitig Fernwärme liefern. Die Energie (Wärmeenergie) wird heutzutage in Form von heißem/warmem Wasser über ein gut wärmegedämmtes Rohrleitungssystem zu den einzelnen Abnehmern transportiert.

Rohrleitungssystem
Nahwärmeleitung
 Nahwärmeleitung
Quelle: Gemeinde Buttenwiesen
Das Rohrleitungssystem besteht aus einer Vorlaufleitung, die den Abnehmer mit Heizwasser versorgt und einer Rücklaufleitung, die das möglichst tief abgekühlte Wasser wieder zum Wärmeerzeuger zurückführt, wo es erneut erwärmt wird. Pumpen sorgen für die Wärmeverteilung im Netz. Eine Druckhalteanlage verhindert das Verdampfen des heißen Wassers.

Übergabestation
Übergabestation
 Übergabestation
Quelle: Gemeinde Buttenwiesen
Hausstation
 Hausstation
Quelle: Stabatec
Die Wärmeübergabe an den Verbraucher erfolgt in einer Hausanschluss- bzw. Übergabestation, in der eine Systemtrennung zwischen Nahwärmenetz und Hausanlage vollzogen wird (bei einer indirekten Übergabe fließt das Wasser der Nahwärmeleitung nicht durch die Heizungsleitungen im Haus). In dieser Hausanschluss- bzw. Übergabestation wird über einen Wärmetauscher das in der Hausanlage zirkulierende Heizungswasser durch das Nahwärmewasser erwärmt. Ein zweiter Wärmetauscher ist für die Trinkwassererwärmung zuständig. Der Verbrauch an Wärmeenergie kann vom Kunden einfach und exakt mit Wärmezähler abgelesen werden.


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gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
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