Bei niedrigen Außentemperaturen können Klimasysteme mit
direkter freier Kühlung mit kalter
Außenluft gekühlt werden. Ein
Luftklappensystem regelt den Zustrom. Steigt die Außentemperatur, schaltet das Klimasystem stufenweise die Kompressorkühlung zu (Mischbetrieb-Betrieb) - bis hin zur reinen
Umluftkühlung (Direktverdampfer-Betrieb), bei der die Luft ausschließlich im Innenraum umgewälzt wird. Der
Energiebedarf ist im
Umluftbetrieb deutlich höher, deshalb wird diese Betriebsweise nur an besonders heißen Tagen gewählt. Direkte freie Kühlung kommt in ITK-Einrichtungen mit geringeren
Wärmelasten zum Einsatz – zum Beispiel in Basisstationen von Mobilfunknetzen.