Die
Zulaufdruck -
Haltedruckhöhe (HH bzw.
NPSH > Net Positive Suction Head) ist ist von der Bauart der
Pumpe und wird von den Herstellern als Kurve im Kennliniendiagramm der
Pumpe dargestellt. Ein wichtiger Faktor ist die
Pumpendrehzahl.
Bei unveränderter Bauform entspricht:
- Hohe Drehzahl > Hohe Haltedruckhöhe
- Niedrige Drehzahl > Niedrige Haltedruckhöhe
- hohe Temperatur > Hohe Haltedruckhöhe
Um Unsicherheiten bei der
Auslegung des
Betriebspunktes zu berücksichtigen, sind diese Werte mit einem
Sicherheitszuschlag von
0,5 m bei der Auswahl der
Pumpe einzurechnen.
Für die
Haltedruckhöhe HH darf bei der Haltedruckhöhe HH eine Mindestkavitation eingerechnet werden:
- Die Förderhöhe der Pumpe im Nennpunkt um 3 % reduziert
- Keine die Funktion und Lebensdauer beeinträchtigende Werkstoffzerstörungen auftreten lässt
Bei der zulässigen
Kavitation können immer noch
Kavitationsgeräusche auftreten, die aber zum Teil als störend empfunden werden.
Je höher die Temperatur, desto größer die Gefahr der Kavitation.
Durch einem
Zuschlag von ca.
1 bis 5 m auf die errechnete Mindestzulaufhöhe, kann die
Restkavitation beseitigt werden. Dieser Zuschlag ist abhängig von der Drehzahl und vom Betriebspunkt der
Pumpe.
Durch eine
sehr hohe Fließgeschwindigkeit mit gleichzeitiger Druckminderung, so z. B. in Rohrverengungen (nicht entgratetes Rohr, schlecht hergestellte Rohrabzweigungen), können
Mikroblasen entstehen. Derartige Bedingungen gibt es auch am
Pumpenlaufrad und in den
Armaturen. Aber auch in den neuartigen
Fittings von Steck- und Presssystemen findet man die Querschnittsverengungen.
Diese
Mikroblasen aus
Luft und
Dampf, deren Bildung sich in nicht entlüftetem Wasser steigert, können aufgrund des Phänomens der Hohlraumbildung implodieren. Diese
Kavitation führt zum Abtrag es Materials an diesen Stellen.