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OldBo
11.03.2017
In Wassersystemen, vor allen Dingen in Heizungs- und Solaranlagen, können sich Mikroblasen bilden. Wenn diese nicht ausgeschieden werden, dann sammeln sie sich in Anlagenteilen mit geringen Fließgeschwindigkeiten, so z. B. in Heizkörpern oder Rohren, die nicht oder nur langsam durchströmt werden, zu größeren Luftpolstern.
Mikroblasenbildung im Wärmeerzeuger
 Mikroblasenbildung im Wärmeerzeuger
Quelle: CALEFFI ARMATUREN GmbH
Mikroblasenbildung durch Kavitation
 Mikroblasenbildung durch Kavitation
Quelle: CALEFFI ARMATUREN GmbH
Grundsätzlich sollte der Grund für "Luft in der Anlage" gefunden werden, damit die Ursachen beseitigt werden können. Luftabscheider, Schlammfänger oder andere Maßnahmen beseitigen nur die Folgen einer falsch betriebenen Anlage.

In Wassersystemen, vor allen Dingen in Heizungs- und Solaranlagen,  können sich Mikroblasen bilden. Wenn diese nicht ausgeschieden werden, dann sammeln sie sich in Anlagenteilen mit geringen Fließgeschwindigkeiten, so z. B. in Heizkörpern oder Rohren, die nicht oder nur langsam durchströmt werden, zu größeren Luftpolstern. Aber auch in Kühlsystemen können sich Mikroblasen bilden.

Die Mikroblasen und die Luftpolster führen zu Funktionsstörungen in den Systemen, bis zum Totalausfall der Anlage. Außerdem wirken die Mikrobläschen wie Schmirgelpapier an den Laufrädern der Pumpen und Ventiltellern der Heizkörperventile.

Mikroblasenbildung im Wärmeerzeuger

An der Oberfläche, die das Kesselwasser von der Brennkammer trennt, bildet sich durch die hohe Temperatur (160 bis 270 °C) an der Kesselwandung ständig eine Schicht mit Mikroblasen. Ein Teil dieser Luft (Dampf), die nicht wieder von dem kälteren Kesselwasser absorbiert wird, kommt in den Heizungskreislauf und muss im Kesselvorlauf entfernt werden, damit das lufthaltige Wasser nicht in die Anlage transportiert wird. Außerdem brennen sich Schlammteilchen an die Kesselwand fest, was zu einem schlechteren Wärmeübergang und zu Spannungen an dem Material führen kann. Hier hilft nur das richtige Füllwasser, damit es gar nicht erst zur Schlammbildung kommen kann.

Mikroblasenbildung durch Kavitation

Durch eine sehr hohe Fließgeschwindigkeit mit gleichzeitiger Druckminderung, so z. B. in Rohrverengungen (nicht entgratetes Rohr, schlecht hergestellte Rohrabzweigungen), können Mikroblasen entstehen. Derartige Bedingungen gibt es auch am Pumpenlaufrad und in den Armaturen. Aber auch in den neuartigen Fittings von Steck- und Presssystemen findet man die Querschnittsverengungen.

Diese Mikroblasen aus Luft und Dampf, deren Bildung sich in nicht entlüftetem Wasser steigert, können aufgrund des Phänomens der Hohlraumbildung implodieren. Diese Kavitation führt zum Abtrag es Materials an diesen Stellen.


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muscheid schrieb: 1979 wurde kein Blei verarbeitet. Da gabs schon HT - und selbst Anfang der 70er Jahre hatte man KA Rohr. Blei kommt aus den 60ern. Mir ist der 333 auch lieber - schon wg. dem Edelstahlspeicher.
gnika7 schrieb: Gasheizung braucht Schornstein, Gasanschluss und aktuell noch zwingend ST. Damit sollte die WP im Normalfall bei Installationskosten bereits günstiger sein. Dann kommt noch die BAFA-Förderung. PV verdient...
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