Ein
Notstromaggregat wird zunehmend im industriellen, aber auch privaten, Bereich eingesetzt. Besonders in Gebäuden, die
mit Strom beheizt werden, so z. B.
Wärmepumpenanlagen, ändert sich die Risikobewertung. Im Prinzip ist jede moderne Anlage von der Stromversorgung abhängig. Notstromaggregate und
Netzersatzanlagen sind für Krankenhäuser, Behörden, Rechenzentren und andere sensible Bereiche vorgeschrieben oder selbstverständlich.
Diese
Stromaggregate gibt es als
stationäre Einheiten (Industrie, Krankenhäuser) oder
mobile Geräte (pivate Wohngebäude). Sie können mit Gas, Benzin oder
Diesel betrieben werden.
Die
mobilen (tragbaren) Geräte haben eine Leistung von
2 bis 30 kVA, die über mehrere
230 Volt Schutzkontakt-Steckdosen verfügen und darüber hinaus meist noch mit einem Kraftstrom-Anschluss ausgestattet sind.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Stromerzeugern, die einen konstanten Wechselstrom liefern, variiert die Drehzahl des Inverter-Stromerzeugers je nach benötigter Last, um Kraftstoff zu sparen und den Geräuschpegel zu reduzieren. Inverter-Stromerzeuger sind oft kleiner, leichter und leiser als konventionelle Generatoren.
Inverter-Generatoren (-Stromerzeuger) sind Wechselrichter. (Gleichspannung in Wechselspannung bzw. Gleichstrom in Wechselstrom). Hier sind der Verbrennungsmotor und Generator elektrisch voneinander getrennt und sie laufen nicht mit der selben Frequenz. Der vom Generator erzeugte Strom wird von der nachgeschalteten Wechselrichterelektronik in 230 oder 400 Volt mit 50 Hz umgewandelt. So wird aus dem Eingangsstrom eine perfekte, saubere Sinusspannung mit einer optimalen Sinuskurve hergestellt.
Die Inverter-Generatoren können im Schwachlast- bzw. Teillastbetrieb ihre Drehzahl und dadurch nicht nur den Kraftstoffverbrauch, sondern auch die Geräuschentwicklung, reduzieren. Auch soll die Stromqualität besser sein, als der Strom aus der Haussteckdose.
Die Geräte sind nicht mehr an die bei der Stromerzeugung notwendige Drehzahl von 3000 min-1 gebunden. Dadurch können sie kompakter als konventionelle Generatoren gebaut werden, da mit weniger Hubraum gearbeitet werden kann. Statt eines Verbrennungsmotors mit 120 cm3 Hubraum und 3000 min-1 kann ein 50 cm3-Motor mit 6000 min-1 bei gleicher Leistung eingesetzt werden.
Die Inverter-Generatoren in der Leistungsklasse bis ca. 2 kVA sind so kompakt, dass sie ohne Probleme von einer Person transportiert werden können.