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OldBo
07.11.2013
Zellulose besteht aus mechanisch zerkleinertem Zeitungspapier. Das Papier wird zerfasert, getrocknet entstaubt und verpackt.
Zellulosefasern
 Zellulosefasern
Quelle: Bosy
Zelluloseflocken
 Zelluloseflocken
Quelle: Bosy

Zellulose besteht aus mechanisch zerkleinertem Zeitungspapier. Das Papier wird zerfasert, getrocknet entstaubt und verpackt. Die Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar) und B2 (normal entflammbar) wird durch die Zugabe von Borsalze (3 - 20 %) und Borsäure erreicht und ein Schädlingsbefall verhindert. Es können Bauteile mit den Feuerwiderstandsklassen von feuerhemmend bis feuerbeständig hergestellt werden. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei λ(R): 0,040 – 0,045 W/(m·K) bietet einen guten sommerlichen Wärmeschutz. Die Rohdichte von 60 kg/m3 begünstigt zusammen mit der Materialstärke diesen Effekt. Es kommt zu einer Phasenverschiebung (Zeitverschiebung). Die Außenwärme gelangt zeitlich verzögert (10 bis 14 h) in den Innenraum. Dadurch werden die Hitzespitzen abgepuffert. Zellulose nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen und gibt sie wieder gut ab.

Die Zellulosefasern (-flocken) werden durch Maschinen in die zu dämmenden Bauteile bis zu einer Dicke von 400 mm eingeblasen. Dabei werden allseitig geschlossene Hohlräume hergestellt, in die anschließend durch Öffnungen das Dämmmaterial eingeblasen wird. Für die Wärmedämmung auf ungedämmten obersten Obergeschossdecken, die nicht begangen werden müssen, kann das Material auch aufgeblasen werden. Im Ausnahmefall ist auch ein Sprühverfahren möglich. Die Zellulose wird dafür mit leichtem Wassernebel befeuchtet, aufgesprüht und anschließend die Überstände mit einer Planbürste abgezogen. Je nach Klima und verwendeten Materialien müssen bei diesem Verfahren festgelegte Trockenzeiten beachtet werden.

Zellulose wird auch als Zellulosedämmmatte angeboten. Diese haben eine Wärmeleitfähigkeit von λ(R): 0,039 W(m·K). Die Rohdichte liegt bei 70 kg/m3 und bietet sich auch als Schalldämmung an. Die Verarbeitung erfolgt als Klemmfilz zur Ausfachung im Holzbau und Dachstuhl. Die Materialstärke variiert von 30 bis 180 mm. Die Klemmweite von 400 bis 1100 mm.

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