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OldBo
14.05.2014
Der Begriff "Wind- oder Wasserhose" wird umgangssprachlich für einen Tornado verwendet. Hierbei handelt es sich um einen kurzlebigen und örtlich begrenzten Luftwirbel über dem Land oder Wasser (Meer, große Binnenseen).
Quelle: Bosy
Entwicklung einer Wind- bzw. Wasserhose
 Entwicklung einer Wind- bzw. Wasserhose
Quelle: Bosy

Der Begriff "Wind- oder Wasserhose" wird umgangssprachlich für einen Tornado verwendet. Hierbei handelt es sich um einen kurzlebigen und örtlich begrenzten Luftwirbel über dem Land oder Wasser (Meer, große Binnenseen). Er entsteht, wenn zwei große Luftmassen unterschiedlicher Temperatur und Feuchtigkeit aufeinandertreffen (am Boden sehr warm und trocken, in großer Höhe sehr kalt und feucht [Gewitterwolke]). Außerdem muss in großer Höhe ein starker Seitenwind wehen, der die aufsteigende warme Luft in Drehbewegung versetzt. Also entsteht eine Wind- oder Wasserhose aus der Gewitterwolke in Richtung Boden. Die meistens senkrechte Drehachse erstreckt sich vom Boden oder der Wasseroberfläche bis zur Wolkenuntergrenze (konvektive Bewölkung [Cumulus und Cumulonimbus]) und führt Staub- bzw. Wasserteilchen nach oben.

Eine Wind- oder Wasserhose kann zwischen wenigen Sekunden bis zehn Minuten andauern. Der Luftwirbel folgt der zugehörigen Mutterwolke mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h (bei Wasserhosen auch geringer) bis über 100 km/h. Das Wind- und Wasserhosenrisiko in Norddeutschland ist im Westen der norddeutschen Tiefebene am höchsten. Tornados in den USA (ca. 1.000 bis 1.200 jährlich) treten mit nicht mehr messbare Windgeschwindigkeiten bis über 500 km/h auf und wirbeln außer Sand bzw. Staub und/oder Wasser auch viele Gegenstände in die Luft. Aber auch der bei einer Wind- oder Wasserhose entstehende Sog kann Dächer abdecken, Bäume entwurzeln und Wohnwagen umstürzen bzw. Boote oder Schiffe zum Kentern bringen.

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