Wichtig für eine optimale Verbrennung im Kaminofen ist, dass die Holzscheite die richtige Restfeuchte (10 bis 20 %, Ideal 15 - 17 %) aufweisen. Die Feuchte der Holzscheite kann mit einem simplen Trick (Spülmitteltest, Seifentest) festgestellt werden. Dabei wird ein Stück Scheitholz senkrecht gehalten und ein paar Tropfen Spülmittel auf das obere Ende bzw. Fläche gegeben. Danach pustet man durch das untere Ende durch das Holz. Wenn das Spülmittel Blasen wirft, dann ist das Holz trocken. Der Grund dafür sind kleine Kanäle im Holz, die das Wasser im Stamm transportieren. Beim Trocknen, verdunstet dieses Wasser. Die Luft, die man in das Holz hinein pustet, kann sich also frei durch das Holz bewegen.
Natürlich kann die Restfeuchte auch mit einem Messgerät geprüft werden. Bei dieser Art der Feuchtemessung sollte ein Holzscheit vor der Messung noch einmal gespalten werden,
Um die Feuchtigkeit zu überprüfen, wird in der Praxis häufig die Leitfähigkeitsmessung (Elektrische Widerstandmessung) eingesetzt.
Dabei werden zwei Elektroden in das Holz eingelassen. Der vom Gerät erzeugte Messstrom fließt durch die Elektrode in das Holz und über die zweite Elektrode wieder zurück zum Gerät.
Je leitfähiger das Holz (Feuchtigkeit, Salze usw.) umso mehr Strom fließt zurück. Es wird ein Wert in Digis ausgegeben.