In einem Zentralgerät wird die Primärluft aufbereitet. Sie entspricht der Mindestaußenluftrate und ist über das gesamte Jahr konstant. Das Induktionsverhältnis zwischen Sekundärluft und Primärluft liegt zwischen 4 und 2. Durch die Primärluft wird die
Luftfeuchte im Raum geregelt werden, indem sie im Winter befeuchtet und im Sommer entfeuchtet wird. Der
Luftzustand der Primärluft wird über das Jahr nahezu konstant gehalten und beträgt ca. 13 bis 16°C und 85 bis 95% (nahe am
Taupunkt). Der Sekundärluftstrom, die
Umluft aus dem Raum, wird durch das
Induktionsgerät aufbereitet. Es gelangt keine
Abluft aus den Räumen zur Aufbereitung in die Klimazentrale. Sie wird unmittelbar als
Fortluft abtransportiert.
Induktionsanlagen werden überwiegend als
Hochgeschwindigkeitsanlagen ausgelegt.
Funktion
Die aus der Klimazentrale kommende (das ist Der zur
Lufterneuerung benötigte
Außenluftanteil kommt über die Primärluft von der Klimazentrale und wird mit hoher Geschwindigkeit durch Düsen ausgeblasen. Sie saugt (induziert) dabei Sekundärluft aus dem Raum an. Diese strömt durch einen
Wärmetauscher in das Gerät und wird dabei erwärmt bzw. gekühlt. Die Primärluft wird mit der erwärmten bzw. gekühlten Sekundärluft im Gerät gemischt und strömt durch Auslassgitter in den Raum.
Ausführungen
- Zwei-Leiter-Geräte (mit einem
Wasserkreislauf)
- Vier-Leiter-Geräte (mit zwei
Wasserkreisläufen, jeweils mit luftseitiger Klappen- oder wasserseitiger Ventilregelung)
- Geräte für den Einbau in Brüstungen
- Geräte für den Einbau in Böden
- Geräte für den Einbau in Decken