Rippenrohrheizkörper bestehen aus
berippten Rohren, die früher aus Gusseisen und heutzutage aus
Stahl ausgeführt sind. Diese einfachen Heizkörper geben auf kleinerem Raum eine größere
Wärmemenge ab als glatte
Rohre (
Rohrheizkörper).
Es wird zwischen folgenden
Bauarten unterschieden:
- Bei den Bandrippenrohren sind die Rippen schraubenförmig mit oder ohne Wellung auf das Rohr aufgewickelt
- Bei den Scheibenrippenrohren sind einzelne Scheiben auf dem Rohr befestigt. Hierzu gehören auch die gusseisernen Rippenrohre
Rippenrohre werden in untergeordneten Räumen als Heizkörper und in Fußleistenheizungen, aber auch als Rippenrohr-Wärmetauscher, meistens aus Kupfer oder Edelstahl, in TW- und Pufferspeichern eingesetzt.
Rippenrohrheizkörper werden oft in technisch anspruchsvollen oder unbeheizten Gebäudeteilen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem
Gartenbau und Gewächshäuser: Schutz vor Frost, Förderung des Pflanzenwachstums Pumpstationen und Technikräume: Sicherstellung frostfreier Betriebsbedingungen Baucontainer und Lagerhallen: Temporäre Beheizung auf Baustellen Tierställe und Landwirtschaft: Robuste Wärmequelle in feuchten Stallungen Keller und Nebenräume im Privatbereich: Beheizung ohne aufwändige Installation Schaltschränke & Maschinenräume: Lokale Beheizung sensibler Geräte Dank Schutzart IP66/67 eignen sich diese Heizkörper auch für außenliegende oder spritzwassergefährdete Bereiche - z. B. offene Hallen, Waschplätze oder ungeschützte Lagerzonen