Stickstoffoxide in der
Luft stammen besonders aus den
Abgasen von Industrieanlagen, Kraft- und Fernheizwerken, von Gebäudeheizungen und Verkehrsabgasen.
Stickstoffoxid tritt als Zwischenprodukt bei der technischen Herstellung von Salpetersäure auf und wird zusammen mit Stickstoffdioxid zu Herstellung von Nitriten verwendet. Reinstes Stickstoffmonoxid wird als Prüfgas zur Kalibrierung von Messgeräten eingesetzt.Unter Einwirkung von Sauerstoff und anderen Oxidationsmitteln wird Stickstoffmonoxid sofort zu braunem Stickstoffdioxid oxidiert, das in
Wasser zu Salpetersäure und Salpetriger Säure.
Haupteigenschaften - verdichtetes farb- und geruchloses Gas
- unterstützt die Verbrennung kräftig; kann die Entzündung brennbarer Stoffe bewirken
- sehr giftig; ätzend; oxidierend
Flaschenmerkmale
Schulterfarbe - gelb (RAL 1018)
Flaschenventil - DIN 477 Nr. 8
Das Stickstoffmonoxid (siehe auch Stickoxide) hat eine molare Masse von 30,01 g/mol, der Schmelzpunkt liegt bei -163,6 °C, der Siedepunkt bei -151,8 °C. Die kritische Temperatur für NO beträgt -93 °C und der kritische Druck liegt bei 6,4 MPa. In Wasser ist Stickstoffoxid wenig löslich. Unter Einwirkung von Sauerstoff und anderen Oxidationsmitteln wird NO sofort zu braunem Stickstoffdioxid oxidiert, das in Wasser zu Salpetersäure und salpetriger Säure disproportioniert. Außer mit Iod reagiert es mit Halogenen zu Nitrosylhalogeniden. Unter Einwirkung von Schwefeldioxid wird Stickstoffoxid zu Distickstoffoxid reduziert.
Es ist schleimhautreizend, carzinogen und durch die Bildung von Methämoglobin toxisch.