Häufig sind die
Ausdehnungsgefäße bei
Fußbodenheizungsanlagen zu klein bemessen. Bei Abkühlung des Anlagenwassers tritt
Unterdruck auf, der
Luft und somit auch Sauerstoff ansaugt. Dafür besonders anfällig sind automatisch arbeitende Schwimmerentlüfter, deren Ausgänge ständig geöffnet sind. Das Füllvolumen der Anlage ergibt sich aus dem Volumen der
Fußbodenheizungsrohre zuzüglich der Inhalte für Kessel, Rohrleitungen zu den
Verteilern und die
Verteiler selbst. Bei Gemischtanlagen
Fußbodenheizung/Heizkörper/Warmwasserbereiter ist auch deren heizungsseitiger Inhalt zuzurechnen. Die Ausdehnung des
Wassers in % beträgt ausgehend von einer Fülltemperatur von 10 °C ca.
- 1,2 % bei Aufheizung auf 50 °C
- 2,5 % bei Aufheizung auf 75 °C
- 3,4 % bei Aufheizung auf 90 °C.
Das
Ausdehnungsgefäß ist so anzuschließen, dass es für eine jährlich wiederkehrende Überprüfung der Funktion auf der
Wasserseite drucklos gemacht werden kann. Dazu gibt es spezielle Armaturen.