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04.02.2009 12:28:31 |
Ein Jahr nach dem Einzug (10/07)hatten wir mit unserer WP für Heizung und WW (4 Pers.)rd.4000 kWh Strom verbraucht. Die WP hatte in diesem Zeitraum einen Energieertrag von rd. 11800 kWh. Wie errechnet sich hierraus der kfW-Wert unseres Hauses, wenn man von einer Gebäudenutzfläche von 216 m² ausgeht? Kann mir jemand helfen.
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04.02.2009 12:32:34 |
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04.02.2009 12:46:10 |
@solarzelle, Danke für die schnelle Antwort, kannst Du mir die Berechnung kurz darlegen?
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04.02.2009 12:50:39 |
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04.02.2009 12:55:32 |
@solarzelle, Danke! Ist nur ein Zahlendreher bei Dir (261 statt 216) :-) D.h. aber auch, daß der Energieaufwand zum Betreiben der Pumpe hierzu nicht berücksichtigt wird?!
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04.02.2009 12:58:51 |
@solarzelle, einen hab ich noch. Was ist mit dem Anteil, der für WW aufgewendet werden mußte. Der mach bei uns (4 Pers.) ca. 1/4 des Verbrauches aus. WW hat doch mit kfW nichts zu tun, oder? Die kfW-Berechnung muß doch unabhängig von der "duschenden" Bewohnerzahl sein?!
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04.02.2009 13:02:04 |
ja genau war ein dreherzahlen :O)
naja, genau genommen wärmst das duschwasser auch die wohnung mit, da unten aus dem kanal das wasser nur noch mit ca 20 grad rauskommt.
sagen wir du liegst im kfw-40 bereich und das ist ok.
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04.02.2009 13:39:11 |
Dumme Frage:
Wird bei der KfW-Berechnung eine Nutzfläche zugrunde gelegt oder eine Art BGF, die sich aus dem Gebäudevolumen, herzuleiten aus den Außenmaßen, ergibt?
Im zweiten Fall wäre die Fläche nämlich (deutlich) größer und würde das Ergebnis "verbessern".
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04.02.2009 13:58:05 |
Falsch, nicht der Energieertrag sondern der Stromverbrauch zählt für die KfW-Berechnung 4000*2,7/216=50 => KfW50
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Verfasser: Sonnenheizer | Zeit:
04.02.2009 14:01:35 |
roro Stimmt ;-)))
Aber noch ist niemand drüber gestolpert das der Abrechnungszeitraum länger als ein Jahr war ;-)))
Gruß Thomas Rawe
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04.02.2009 14:02:56 |
Stimmt habe ich auch überlesen.
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04.02.2009 14:06:57 |
Wie soll das denn gehen?
Das Häusle hat 11800 KwH Wärmeenergie verbraucht. da die JAZ einer WP nicht konstant ist muss da doch der Ertrag der WP zu grunde gelegt werden?
Oder wird es wenn die JAZ schlechter oder besser wird ein Schwankhaus zwischen KFW-40-60 ???
Irgendwie hängts grade :o((
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04.02.2009 14:20:49 |
@Sonnenheizer / rororo, Der Zeitraum war exakt 1 Jahr (10/07 bis 09/08):-) Der Einwand von Solarzelle ist m.E. korrekt. Wenn ich mit Heizstab 4000 KWh verbraucht hätte, dann hätte ich ein deutlich besseres kfW-Haus, da dann der zusätzliche Wärmeertrag der WP nicht vorhanden gewesen wär. Oder habe ich da jetzt auch einen Denkknoten?
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04.02.2009 14:23:40 |
Mit Heizstab meinte ich jetzt eine Elektroheizung / Radiator o.ä., nicht den Heizstab in der WP!
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04.02.2009 14:43:34 |
Wenn ich mit Heizstab 4000 KWh verbraucht hätte, dann hätte ich ein deutlich besseres kfW-Haus, da dann der zusätzliche Wärmeertrag der WP nicht vorhanden gewesen wär. Nein, von der KfW-Berechnung ist es egal ob der Strom von einer WP oder einer Direktheizung verbraucht wird. KfW40 mit einer Direktstromheizung wirst Du aber nur in einem Passivhaus erreichen, da die benötigte Wärmemenge kleiner als 15 kWh/(qm a) sein muss. Für die KfW-Berechnung ist immer der Primärenergiebedarf wichtig. Deswegen ist es bei einem Haus mit Holzheizung viel leichter ein bestimmten KfW-Wert zu erreichen als mit einer Stromheizung.
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04.02.2009 14:45:11 |
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04.02.2009 15:19:53 |
Hallo Hier die Definition der KfW Bank..... (Quelle KfW- Bank ; www.kfw.de) KfW- Energiesparhäuser 40 Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp nicht mehr als 40 kWh pro m² Gebäudenutzfläche AN beträgt. Gleichzeitig muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust HT´ den in der EnEV (Anlage 1, Tabelle 1) angegebenen Höchstwert um mindestens 45 % unterschreiten. Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp und der spezifische Transmissionswärmeverlust HT´ sind nach der EnEV zu ermitteln. Dies hat durch einen in Bundesprogrammen zugelassenen Energieberater oder einer nach § 21 EnEV ausstellungsberechtigten Person (nachfolgendSachverständiger) zu erfolgen. Von "Verbrauch" steht da gar nichts... Gruß Michael
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04.02.2009 15:24:38 |
Von "Verbrauch" steht da gar nichts...
Schon richtig, denn Verbrauch kann man nur nachher bestimmen.
Aber wenn z.B. eine 180qm KfW40-Haus 6000 kWh Strom pro Jahr für die WP benötigt, dann kann man davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. Entweder wurde vorher "falsch" gerechnet, oder das Haus inkl. der Wärmeerzeugung und Abgabe funktioniert nicht so, wie es berechnet wurde.
Wichtig ist aber dieser Satz.
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp nicht mehr als 40 kWh pro m² Gebäudenutzfläche AN beträgt.
d.h. es zählt nur der Primärenergiebedarf und nicht die damit erzeugte Wärme.
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04.02.2009 16:02:32 |
@roro
das sehe ich anders, das Wort BEDARF ist ausschlaggebend.
Und den Bedarf hat das Gebäude und nicht die WP :O)
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04.02.2009 16:03:37 |
Und wieder haben wir eine Förderung, die von rein theoretischen Werten / Vorgaben / Annahmen ausgeht, ohne sich für die nachherige Praxis zu interessieren.
Daher ist es z. B. nur logisch und richtig, daß die (an anderer Stelle viel kritisierte) theoretische JAZ einer WP ebenfalls ohne nachträgliche Überprüfung des tatsächlichen Verbrauchs zur Förderung herangezogen wird. Unlogisch daran ist allenfalls, daß die BAFA bei der WP zur Förderung den Einbau eines WMZ fordert, ohne ihn nachher abzulesen oder sonstwie zu benutzen.
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04.02.2009 18:01:52 |
Hier muss ich GMIL recht geben. Bei der KfW-Bewertung wird bei der Heizung ein bestimmter Wirkungs grad angenommen (Bei der WP eine bestimmte JAZ), es wird aber nie überprüft, ob diese JAZ nur annähernd erreicht wird.
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04.02.2009 18:27:20 |
Quatsch.
Einen Qp" ("KfW-Wert") kann man aus den Angaben überhaupt nicht bestimmen.
Dafür braucht man viele detailierte Angaben zum Gebäude und der Technik.
Der Verbrauch ein und desselben Hauses (identischer Qp-Wert) ist auch unterschiedlich vom Nutzerverhalten, von der Region und der Lage wo es steht, von div. Einstellungen bei der Technik, der Installationsvariante usw.
Einzige Möglichkeit die ich mir vorstellen könnte, daß hktpier jemand findet, der in der gleichen Region in etwa ein gleich großes Gebäude hat mit ähnlicher Nutzung. Wenn derjenige dann den errechneten Qp seines Hauses kennt (und der richtig berechnet wurde - was eher selten ist), dann könnte er sich mit dem vergleichen und "einstufen".
Ansonsten die Berechnung machen ...ist nach etwas Einarbeitszeit eine Sache von 1-2 Stunden wenn die Daten vorliegen.
Gruß -Martin-
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04.02.2009 18:58:01 |
Man kann aber mit dem bekannten Stromverbrauch von 4000 kWh für Heizung und WW und einem Primärenergiefaktor von 2.7 abschätzen, dass bei einer Nutzfläche von (nur) 216 m2 ungefähr 50 kWh/a*m2 Primärenergie verbraucht wurden. Selbst wenn die Fläche An nach KfW 268 m2 wären (Gebäude ist zweigeschossig, hat Flachdach, ist relativ lang und schmal, Wandstärke ca. 40 cm; habe einfach mal das Verhältnis von Nutzfläche/An meines Häuschens verwendet ), dann kommt man immer noch auf 40.3 kWh/a*m2, wäre gerade so KfW40. Frage ist: Sind die 216m2 die An nach KfW? (Dann wäre das Haus nicht KfW40). oder Ist die Fläche An größer (ca. 270 m2)? Viele Grüße aus Graz
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04.02.2009 19:14:41 |
Nur mal son Kommentar:
bitte auch alle Stromverbräuche von Umwälzpumpen etc. mit Faktor 2.7 hinzurechnen.
Ist eine Lüftungsanlage installiert ? Auch dafür muß der Stromverbrauch wie oben hinzugerechnet werden.
Für Kfw-40 ist auch der Transmissionswärmeverlust entscheidend. Wie hoch ist er denn ? Ist er 45% unter ENEV ?
Gruß
Kai
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05.02.2009 15:44:27 |
Danke rapunzel für die Ergänzung :o). Klar muß für EnEV/KfW die Hilfsenergie mit einberechnet werden. Auch ist die An in der Berechnung nicht ein tatsächl. Wert sondern ein über Formeln aus dem Bruttovolumen errechneter theoretischer Wert ...hat weder was mit 268 noch mit 216qm zu tun. (der An lt. EnEV weicht je nach Haus-/ Dachform teilw. ganz schön von der tatsächl. Bruttogeschoßfläche ab) Wie gesagt - aus den Angaben kannst Du evlt. die JAZ der WP an sich berechnen - mehr auch nicht. Auf KfW kann man daraus nicht schließen. Die Daten für die EnEV-Berechnung sind gar nicht so viele: - Plan mit Länge, Breite, Höhe des Hauses - Fensterflächen (oder Abmessungen) - U-Werte zu allen Teilen (Wände, Dach, Boden, Fenster) - Beheiztes Volumen (Bruttovolumen - kann man selbst berechnen) - Welche Haustechnik (Heizung,Lüftung) und wie die Verteilung erfolgt (Puffer, FBH, Radiatoren, Leitungen im beheizten/unbeheizten Bereich...) ...und noch ein paar Details. Ich denke diese Daten sollte man als Bauherr eh haben oder bekommen können. Außerdem stehen die im Wärmepaß des Neubaus zwingend drin. Alles andere ist im EnEV-Programm (Freeware gibts da auch) einprogrammiert und ergibt sich so nahezu von selbst. Gruß -Martin-
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