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08.10.2008 22:51:56 |
An alle, die bereits länger Erfahrung mit ihrer Pelletheizung haben. Mit meine alten Ölheizung brauchte ich jährlich ziemlich konstant 900 kWh Strom. Seit der Pelletkessel drin ist (Juni 08),kommts mir vor , als würde der Stromverbrauch unverhältnismässig steigen. Bei mir wird seit ca. 7. September geheizt, also genau 1 Monat und in diesem Zeitraum sind 200 kWh aufgelaufen. Ist das bei allen Pelletern so, daß der Verbrauch so viel über der alten Heizung liegt? Danke für alle Antworten Gerhard (Vaillant 30Kw mit Puffer ohne Solar )
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09.10.2008 07:21:05 |
Hab zwar keinen Pellet Kessel, würde mich aber trotzdem interessieren.
Welchen Kessel hast du denn? Was hängt denn alles dran am Zähler? Wie viele Starts? Wie viele Betriebsstunden?
Dann kann man vielleicht mal hochrechnen was da theoretisch rauskommen sollte. Mache mir auch gerade die Arbeit an der neuen Anlage. Finde es einfach spannend in wie weit die angegebenen Stromverbräuche mit der Realität übereinstimmen.
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
09.10.2008 12:43:36 |
Für den Stromverbrauch sollte es Angaben vom Hersteller geben. Bei meiner ETA PE 15 sollen es 143W sein. Keine Ahnung, ob das stimmt...
Gruß Jens
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09.10.2008 14:09:03 |
Hallo, derzeit 200 kWh im Monat machen bei Ihrer recht langen Heizzeit dann so etwa 1700 kWh im Jahr. Was sich dann also bei einem derzeitigen Primärenergiefaktor von 2,7 auf beachtliche 4590 kWh Primärenergie für eine sog. "ökologische" Pelletheizung aufsummiert. Fazit: Das ist für ein so viel gepriesenes Heizsystem deutlich zu viel. Auch in Anbetracht dessen, dass bei derzeitigen Steigerungsraten spätestens in zwei oder drei Jahren Pellets sowieso aus Übersee importiert und aus Stammholz zerkleinert werden müssen. Gruß Flora
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09.10.2008 14:17:28 |
In den Wieselburger Prüfprotokollen ist auch der Stromverbrauch bei Voll- und Teillast ex UP ausgewiesen.
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09.10.2008 14:21:26 |
6,6 kWh an Elt je Tag????
das reicht bei mir fürs ganze Haus incl. Heizung
Wolle
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
09.10.2008 14:23:27 |
Blub-blub Der Fragesteller interessierte sich für Erfahrungswerte im Stromverbrauch und nicht für die ökologische Korrektheit von Steckdosenstrom. Somit ist Dein Kommentar ziemlich OT. Jens PS: Vielleicht verwenden der Fragesteller und/oder ich ja auch Ökostrom, wat nu? PPS: Maschinen wie Holzschredder und Pelletierer kann man auch mit Pflanzenöl betreiben. Transporte von Übersee sehe ich noch nicht. Genug Bäume hier in der Gegend.
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
09.10.2008 14:24:11 |
Ups, mein Posting galt Flora
Jens
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Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
09.10.2008 14:32:41 |
Der höhere Stromverbrauch einer Pelletheizung resultiert aus mehreren Faktoren. Einerseits wird für die Zündung sehr viel elektrische Energie verbraten, ca. 300...400 W für 3 min. Dann hat eine Pelletheizung immer einen Puffer, was zwei Pumpen zur Folge hat. Und dazu kommt noch die ganze Förderung der Pellets vom Bunker bis zum Brenner, der meist über Schnecken oder pneumatische Fördersaysteme realisiert wird. Das ist natürlich deutlich aufwendiger als bei Öl- und Gaskesseln. Man sollte bei Pelletheizungen peinlich auf die Anzahl der Starts achten und versuchen, diese zu minimieren. Auch die richtige Auswahl der Pumpen und deren Laufzeiten sind wichtig, denn da kann auch viel eingespart werden. Der Brennerspezialist
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
09.10.2008 14:41:07 |
Habe interessehalber gerade nochmal für meine PE15 nachgeschaut. Nach Wieselburg braucht das Teil im vollen Galopp ca. 100W, was sich aus Saugzuggebläse (64W), Stokerschnecke (47W) und ein bisschen hier und da zusammensetzt. Beim Takten schlägt natürlich das Zündgebläse (1500 W für ca 4 min) voll rein, was die Optimierung der Laufzeiten unabdingbar macht. Pelletsauger (1400W, einmal pro Tag für 20 sec) ist wohl vernachlässigbar. Puffer ist zweischneidig: Weniger takten wird durch höhere Wärmeverluste kompensiert. Außerdem zusätzliche Pumpen. Gruß Jens
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
09.10.2008 14:42:46 |
Was braucht eigentlich eine Ölheizung an Strom? Da ist doch auch ein Gebläse drin, was fleißig zieht... Jens
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09.10.2008 14:52:56 |
ca. 300...400 W für 3 min
macht 0,015 kWh bei 6,6 kWh am ganzen Tag.
Bei zehn Starts sind es auch nur 0,15 kWh.
teile ich mal die 6,6 kWh auf jetzt 3 Vollaststunden auf sind das 2,2 kW Anschlußleistung, da das Gerät ja auf einen Puffer heizt.
rätselhaft hoch 10
Wolle
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09.10.2008 14:54:58 |
Ölkessel zum starten 300 W dann 180 W ohne Umwälzpumpe, da die an UVR1611 hängt.
Wolle
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09.10.2008 19:45:52 |
Moin!
Vielleicht taktet der Pelletkessel "etwas". Wie hoch war noch einmal die Leistung des Glühzünders? ...und wie lange läuft er bei jedem Start?
viele Grüße Arnt
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09.10.2008 20:32:14 |
Hallo bei einem Bek. wurde eine Hackschnitzelheizung eingebaut plus einigen Sonnekollektorenn und Puferspeicher /taktet angeblich zur Zeit 2 mal am Tag. Benötigt eine Hackschnizel oder eine Pelletsheizung mehr Energie zum starten? Wie lange ein startvorgang dauert wurde schon gefragt. mfg sepp
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09.10.2008 21:22:51 |
Also bisher sieht es so aus als wenn alle die hier geantwortet haben die Sache nur aus der Theorie betrachten. Ich habe seit 2 Jahren eine Gilles 14,9 kW am laufen und habe bewusst einen Zwischenzähler gesetzt. Bei mir ist ein Leerlaufbedarf (Vorheizung Lambdasonde und für die Steuerung)von 200 Watt pro Tag. Bei normalem Lauf im Winter beträgt der Bedarf 2 Kilowatt pro Tag. Die Gilles hat Schnecke als Pelletzuführung. Mit Vielen Grüßen Reinhard
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09.10.2008 22:01:50 |
Hallo, Danke an alle für die Beiträge. Ich versuche erst mal die offenen Fragen zu beantworten @walhall Kessel : Vaillant renerVIT VKP 302 6,4 - 30 kw mit Saugaustragung und Schnecke. 4 Pumpen ( mit der mom. nicht betriebenen Zirkulationspumpe sind es sogar 5), Heizungslicht, der Kessel mit allem drum und dran, und ein kleiner Lüfter, der 30 min täglich für etwas Frischluft sorgt. Hab die letzten Tage schon etwas geforscht und glaube, daß selbst bei der mom. milden Wetterlage der Kessel viermal täglich startet, dabei nie Nennlast fährt, sondern ständig spazierenmoduliert und kurzzeitig sogar Min-Last verzeichnet. @Pelletschumi Herstellerangaben zum Stromverbrauch sind sehr dürftig: max. Leistungsaufnahme(wenn alle Komponenten laufen) 1600 W min. Standby 18 W max. pro Startvorgang 1600 W mehr steht da nicht 1,6 KW für 1x Starten ist schon hart, oder? @flora Ihr Beitrag war ja nicht sehr hilfreich @ sukram die angegebenen Zahlen helfen mir jetzt direkt nicht weiter "mittlere elektr. Leistungsaufnahme" ??? weitere Daten: Saugzuggebläse 44W, Stokerschnecke 97 W Rostentaschung.... für meine Fragestellung viel zu detailliert @ Busokunde was is Elt je Tag ? @ brennerspezialist das mit den Brennerstarts ist auch meine Meinung, deswegen werde ich morgen meinem Heizi noch einige Fragen stellen müssen. @FaulerWilli Ich hab leider nur den Verbrauch mit allen Pumpen, und die abzuziehen, bin ich zu sehr Laie, die laufen sicher nicht den ganzen Tag. Fazit: ich weiß jetzt, daß es an der Feinabstimmung noch viel zu tun gibt Weitere Meinungen und eigene Erfahrung sind sehr willkommen Gruß Gerhard
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10.10.2008 08:45:31 |
@pelletdummie Kessel : Vaillant renerVIT VKP 302 6,4 - 30 kw mit Saugaustragung und Schnecke.Habe gerade mal das Prospekt mit Technischen Daten runtergeladen, aber da habe ich nicht viel gefunden was Stromaufnahme betrifft. Gibt es da noch mehr Infos im Netz? 4 Pumpen ( mit der mom. nicht betriebenen Zirkulationspumpe sind es sogar 5), Laufen die vier ständig? Was für Pumpen sind denn das? max. pro Startvorgang 1600 W ... 1,6 KW für 1x Starten ist schon hart, oder?Naja, wie oben schon jemand schrieb, kommt halt drauf an wie lange die Startphase ist. Das bestimmt den Verbrauch an kWh. ca. 6kWh sind schon viel pro Tag, beobachte das doch noch mal, vielleicht pro Tag, nicht dass da ein "Ablesefehler" vor liegt. PS: Geht dein ZwischenStromzähler genau? Vielleicht auch mal mit dem Hauptzähler vergleichen.
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10.10.2008 08:51:28 |
Hallo Pelletdummie >@Pelletschumi >Herstellerangaben zum Stromverbrauch sind sehr dürftig: >max. Leistungsaufnahme(wenn alle Komponenten laufen) 1600 W >min. Standby 18 W >max. pro Startvorgang 1600 W >mehr steht da nicht >1,6 KW für 1x Starten ist schon hart, oder? "max. pro Startvorgang 1600 W" das heißt doch nicht, dass das teil 1,6 Kwh benötigt. Das wäre nur dann so,m wenn das Ding eine Stunde lang startet (1600W x 1 Std= 1,6 Kwh) Meine Pelletanlage (Paradigma Pelleti II, 15 kw) läuft erst seit Ende Mrz'08, der alte Öler hat ca. 1 - 1.5 kwh/Tag benötigt (geschätzt aufgrund meiner Verbrauchswerteaufzeichnungen), beim Pelleti (inkl. Solarpoumpe) scheint es eher in Richtung 2 Kwh/Tag zu gehen (alles nur ca. Angaben, da kein extra Zwischenzähler). Über Nacht (23:00 - 7:00 Uhr) hat mein energischer Stromzähler meist 1.2 kwh mehr drauf. Wenn ich Kühlschrank und einge Standby-Geräte abziehe, sollten für den Nachtbetrieb der Heizung ca. 0,6 kwh übrigbleiben. In dieser Zeit ist 1x Aufheizen (für 6:00 Uhr) mit drin. Auf 24 Stunden hochgrechnet ergeben sich ca. 1,8 Kwh (...oder eher 2 Kwh/Tag). Viele Grüße Dulz-La
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
10.10.2008 09:17:53 |
Weiß jemand, ob man mit den Handelsüblichen Energiemesser diese Art von Verbrauchern (hautsächlich E-Motoren) Daumenwertmäßig messen kann? Da war was von: Ohmsche Verbraucher geht, induktive Lasten nicht. Bin nicht *der* Elektro-Spezi... Gruß Jens
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10.10.2008 12:28:07 |
Moin! Kauf dir doch einen regenerierten Stromzähler (mit Drehrad). Die sind ausreichend genau und kosten nicht die Welt (ca. 10,-- EUR). viele Grüße Arnt
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Verfasser: Pelletschumi | Zeit:
10.10.2008 13:40:26 |
Ist schon klar. Aber wenn die hier 'zuhauf' rumliegenden Energiezähler auch realistische Werte liefern, würde ich diese bevorzugen. Gruß Jens
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27.10.2008 16:46:49 |
Dieser Wert überascht mich nicht! Unklaa ist halt bei der Angabe, ob die Umwälzpumpe dabei ist oder nicht. Jedenfalls wurde mir von einem Kesselhersteller in Ö gesagt, dass im Schnitt 400 kWh (ohne Umwälzpumpe9 der Stromverbrauch ist. Ein Bekannter hat in der ÜBERGANGSZEIT eine Hochrechnung auf 800 kWh gemacht, war dann aber nur bei 500 kWh, weil das Takten nicht mehr so häufig war. Da du aber einen Schichtspeicher hast, würde ich mir noch den Speicher anschauen - rein gefühlsmäßig - da sollte doch ein besseres Takten sein...gibt es einen Thermosyphon beom Ausgang?
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27.10.2008 20:17:10 |
Hallo, habe eine Pellettheizung mit 32 KW Leistung von Ökofen, Pellettzuführung mittels Sauggebläse und Schnecke. Da ich die Stromkosten umlegen möchte habe ich einen Stromzähler Zwischenbauen lassen. Momentaner Verbrauch: 2,1 KW pro Tag.
Hörby
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27.10.2008 21:52:34 |
Hallo hörby, ist dieser Wert mit oder ohne Umwälzpumpe. Ich würde mal annehmen, er ist ohne Pumpe... Wie groß ist der Stand by verbrauch ?
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