Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Autoren
OldBo
22.05.2020
Eine Alternative, den Weg weg von Öl- oder Gasbrenner oder von handbeschickten Holzkesseln zu gehen, ist der Einsatz bzw. die Umrüstung bestehender Anlagen auf die Verfeuerung von Pellets. Der Pelletbrenner ersetzt die angebauten Gebläsebrenner bzw. wird an den Holzkessel gebaut. Natürlich muss der Heizungsfachmann und der Bezirksschornsteinfeger (Kaminkehrer) überprüfen, ob der jeweilige Kessel für eine Umrüstung geeignet ist.

Eine Alternative, den Weg weg von Ölbrenner oder Gasbrenner oder von handbeschickten Holzkesseln zu gehen, ist der Einsatz bzw. die Umrüstung bestehender Anlagen auf die Verfeuerung von Pellets. Der Pelletbrenner ersetzt die angebauten Gebläsebrenner bzw. wird an den Holzkessel gebaut. Natürlich muss der Heizungsfachmann und der Bezirksschornsteinfeger (Kaminkehrer) überprüfen, ob der jeweilige Kessel für eine Umrüstung geeignet ist.

Die Brennstoffzuführung wird mit den üblichen Techniken aus den Pelletlagerbehältern, die auch bei Pellet-Kesseln und Pellet-Öfen angewendet werden, ausgeführt. Eine Handbefüllung, so wie bei einigen Pellet-Öfen möglich ist, ist hier nicht möglich.

Pellet-Kaminöfen, die als reine Warmluft-Zimmeröfen angeboten werden, können auch mit Wassertaschen ausgestattet in ein Warmwasserheizsystem integriert werden. Hier werden die Pellets in der Regel inform von Sackware von Hand zugeführt, da die automatische Beschickung in Wohnräumen meistens als störend empfunden wird.

Pelletskessel können wie Öl- oder Gas-Kessel automatisch beschickt und als Wärmeerzeuger, in einem Aufstellungsraum bzw. Heizraum aufgestellt, eine zentrale Warmwasserheizungsanlage mit Wärme versorgen. In einem Lagerraum (umbauter Raum [z. B. alter Heizöllagerraum], Sacksilo, Lagertank [Silo, Pelletbox], Erdtank) wird der Jahres-Brennstoffbedarf bevorratet. Von dort werden die Holzpellets bedarfsweise über Zuführeinrichtungen (Ansaugsonde, Transportschnecke) automatisch in einen Vorratsbehälter im Pelletskessel befördert. Aus dem Behälter versorgt dann eine Dosierschnecke automatisch die Pellets in die Brennerschale des Kessels. Da die Kessel modulierend betrieben werden können, was durch ein stufenlos arbeitendes Saugzuggebläse realisiert wird, ist eine genaue Anpassung an den jeweiligen Wärmebedarf des Gebäudes möglich.

Diese modernen Pelletskessel verfügen außerdem über eine selbsttätige Brennraumentaschung, Ascheaustragung und Heizflächenreinigung. Dadurch ist eine lange, unterbrechungsfreie Betriebszeit und ein konstant hoher Wirkungsgrad gewährleistet. Ein integrierter Aschebehälter ermöglicht Entleerungsintervalle von bis zu einem Jahr.

Die Brennwerttechnik wird zunehmend auch bei Pelletverbrennung eingesetzt. Der Wasserdamptaupunkt liegt nur leicht unter dem des Erdgases.
Die Pellets-Brennwertkessel können nicht an herkömmliche Schornsteine angeschlossen werden. Die Abgassysteme (LAS-Systeme) müssen über einen Brauchbarkeitsnachweis (CE-Zeichen) verfügen und korrosionsbeständig, feuchteunempfindlich und im Überdruckbetrieb überdruckdicht sein.

Vorteile

  • hoher Nutzungsgrad des Brennstoffs durch Brennwerttechnik und modulierenden Betrieb
  • Betrieb mit umweltfreundlichem und nachwachsendem Rohstoff
  • stabile Preise im Vergleich zum Heizöl (und Gas)
  • Versorgungssicherheit durch heimischem Holz
  • geringe Schadstoffentstehung bei richtigem Betrieb
  • geringer Aufwand für die Entsorgung der Verbrennungsrückstände
  • positive Umweltbilanz
  • hohe Förderung beim Ölheizungsaustausch
  • in Neubauten wird das EEWärmeG bedient (mindestens 15 % der Bereitstellung der benötigten Wärme aus Erneuerbaren Energien)

Nachteile

  • hohe Anschaffungskosten (Pellet-Kessel und Pellet-Ofen und Abgassystem)
  • relativ hoher Platzbedarf für die Lagerung
  • Baumassnahmen für Lagerung notwendig
  • Preisanstieg für Pellets bei zunehmend steigendem Bedarf
  • hoher Wartungsaufwand (regelmäßiger Ascheaustrag, regelmäßige Reinigung der Brennkammer und des Brenner von Staub und Asche)
  • Ascheentfernung alle 1 - 2 Monate
  • Pellets sind teilweise geruchsintensiv
  • Umweltbilanz durch lange Transportwege aus dem europäischen Ausland (Graue Energie)
  • Geräusche einmal täglich durch die Förderung durch das Saugsystem oder die Förderschnecke vom Lager zum Kessel
Argumente und Anregungen zu dem Wärmeerzeugungssystem nehme ich gerne entgegen
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
lowenergy schrieb: Bei ausschließlich Fußbodenheizung benötigst bei entsprechender Bauart der Hydraulik definitiv keinen zusätzlichen Pufferwasserspeicher im Hausheizkreis! Daher nochmal die Frage für wieviele Personen...
schorni1 schrieb: Der Wärmebedarf ist an sich linear zur Außentemperatur. Bei der örtlich festgesetzten niedrigsten Norm-Außentemperatur ist dieser 100% und läuft gegen Null an der Heizgrenze (zwischen 12 und 20 Grad außen)....
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik