Da durch die zunehmende
Erderwärmung die
Luft mehr
Wasserdampf aufnehmen kann, nimmt auch in der oberen Erdatmosphäre die
Wolkenbildung zu. Aber auch der steigende
Luftfahrtverkehr emittiert
Wasserdampf in die oberen
Luftschichten.
Der
Wasserdampf trägt aber nur
indirekt und die anderen
Klimagase direkt zur
Erderwärmung bei. Diese These ist umstritten, da eine verstärkte Wolkenbildung weniger
Sonneneinstrahlung durch die Reflektion zulässt, das dann wieder zu einer Abkühlung der Atmosphäre führen könnte. Außerdem schwankt die Konzentration des
Dampfgehaltes in der Atmosphäre und ist wissenschaftlich schwer zu erfassen und zu beurteilen.
Auch
Aerosole, die z. B. durch Vulkanausbrüche, Brandrodungen oder die Industrie in großen Mengen in die Atmosphäre freigesetzt werden, haben einen Einfluss auf die Klimaveränderung, weil sich an ihnen
Wasserdampf anlagert und dieser zu Eiskristallen wird.