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Autoren
OldBo
26.01.2011
Bei der Lagerung des Schüttgutbrennstoffes "Hackschnitzel" (biogenes Material) gibt es einige Risiken.
Hackschnitzellagerung
 Hackschnitzellagerung
Quelle: TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
Trocknung durch Luftkollektor
 Trocknung durch Luftkollektor
Quelle: TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
Satz- oder Kastentrockner
 Satz- oder Kastentrockner
Quelle: TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
Bei der Lagerung des Schüttgutbrennstoffes "Hackschnitzel" (biogenes Material) gibt es einige Risiken.
  •  Verlustrisiko > Substanzverlust durch biologische Prozesse
  •  Brandrisiko > Selbstentzündung
  •  Gesundheitsrisiko > Pilzwachstum und Pilzsporenbildung
  •  Umweltrisiko > Geruchsbelästigung
  •  Qualitätsrisiko > Wiederbefeuchtung bzw. Umverteilung des Wassergehaltes
Diese Risiken treten hauptsächlich bei feuchten Holzhackschnitzeln oder Rinde auf Grund biologischer Vorgänge auf. Deswegen sollte nur trockenes Holz zu Hackschnitzel verbarbeitet werden.

Waldhackschnitzel sollten möglichst schnell auf < 30 % Wassergehalt heruntergetrocknet werden. Kleinere Hackschnitzel-Heizungsanlagen arbeiten nur mit trockenem Hackgut (10 - 30 % Wassergehalt). Die natürliche Trocknung erfolgt durch Konvektion. Dabei steigt warme Luft aus dem Hackschnitzelhaufen auf Grund der dieTemperaturdifferenz zwischen der Schüttungs- und der Umgebungstemperatur auf und transportiert die Feuchtigkeit ab. Deswegen muss das Schüttgut gut belüftet werden. Damit die Trocknung beschleunigt wird, kann die Abwärme von Kraftwerken (Biogasanlagen, BHKW) genutzt oder Solarsysteme (Luftkollektoren), die auf dem Gewächshausprinzip basieren, verwendet werden.

Die Lagerung kann in Außenlager und in Lagerräumen (Kellerraum, Anbau, unterirdischer Raum), Lagerschuppen, Heizzentralen und in Silos durchgeführt werden. Einige Pelletlagerbehälter und Pelletentnahmesysteme eignen sich auch für die Lagerung und Entnahme von Holzhackschnitzel.

Empfehlungen für die Hackschnitzellagerung

Trockenes Holz hacken: Eine Vortrocknung des zu hackenden Holzes auf einem geeigneten Lagerplatz kann den Wassergehalt innerhalb einiger Monate auf 30% senken. Ein idealer Lagerplatz zum Vortrocknen sollte gut durchlüftet werden und besonnt sein, waldnah liegen, trockenen Untergrund aufweisen sowie ganzjährig anfahrbar sein

Hohe Hackschnitzelqualität: Grobes, scharfkantiges Hackgut mit Kantenlängen von etwa 5 cm, das wenig Grünanteile und Feinmaterial enthält, bietet geschüttet genügend Zwischenräume, in denen die Luft gut zirkulieren kann und die Feuchtigkeit abgeführt wird. Es trocknet deutlich schneller als zerbreites, feines Material mit hohen Nadelanteilen

Außenlager
sollten auf trockenen Untergrund angelegt werden und sonnig und gut durchlüftet liegen. Die Haufen sind in Form von Spitzkegeln auszubilden, um die Durchfeuchtung bei Regen möglichst gering zu halten. Bewährt hat sich die Abdeckung mit Vlies, das den Regen abfließen lässt, aber eine Verdunstung des Wassers aus dem Lagerhaufen zulässt

Überdachte Innenlager sollten hoch und gut belüftet sein, um eine Kondensation über dem Hackschnitzelhaufen zu verhindern. Gut geeignet sind beispielsweise kostengünstige Lagerhallen in Rundholzbauweise. Luftdurchlässige Seitenwände und unter Umständen ein Boden aus Rundholzbohlen gewährleisten den Abzug der warmen, feuchten Luft und stellen die Zufuhr kalter Außenluft sicher. Bewährt hat sich auch eine Lagerung in Draht- oder Holzgitterkästen. Die Hackschnitzel sollten zur Vergrößerung der Trocknungsfläche auch hier dammförmig aufgeschüttet werden. Bei einer Lagerung im Bunker ist ein Abluftsystem vorzusehen. Die Abluft kann direkt in den Brennraum geleitet werden, wodurch schädliche Schimmelsporen verbrannt werden

Kurze Lagerdauer: Die Hackschnitzel sollten nur kurze Zeit gelagert werden (Anhaltswert drei Monate). Durch eine entsprechende räumliche Ordnung ist die Verwendung in der Reihenfolge der Einlagerung zu gewährleisten (Prinzip: first in - first out)

Kontakt mit Schimmelsporen vermeiden
: Hackschnitzellager sind möglichst entfernt von Arbeits- und Wohnplätzen unter Beachtung der Hauptwindrichtung anzulegen. Kleider, Nahrungs- oder Genussmittel sollten nicht in Räumen aufbewahrt werden, in denen Hackschnitzel lagern.
Quelle: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Quellen
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
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