Die
Vorlauftemperaturregelung kann mit einem
elektronischen Raumthermostat verbessert werden. Bei dieser Kombination arbeitet die
Vorlauftemperaturregelung solange, bis der Raum, in dem der Thermostat angebracht ist (
Führungsraum, z. B. Wohnzimmer), zu warm wird. Bei der
Aktivierung errechnet ein eingebauter
Mikroprozessor eine
neue Führungsgröße aus
Außentemperatur und
Raumtemperatur aus und die
Heizleistung wird bei steigender Raumtemperatur
reduziert. Dadurch wird ein
besserem Regelverhalten bei
Fremdwärme (
Sonneneinstrahlung, interne
Wärmequellen [elektrische Geräte,
Kaminofen, viele Personen]) erreicht.
Wenn der
Raumthermostat (mit dem Raumtemperaturfühler) z. B. eine
Ist-Temperatur von
19 °C bei einer eingegebenen
Soll-Temperatur von
22 °C (3 K Unterschied) feststellt, dann wird der
Wärmeerzeuger angeleitet das
Heizungswasser mit einer
höheren Vorlauftemperatur bereitzustellen, als dies nach der
eingestellten Heizkurve sein würde. Die
Aufheizgeschwindigkeit lässt sich ohne eine aktivierte Raumaufschaltung nicht beeinflussen, weil die
Vorlauftemperatur nur von der Außentemperatur (
Heizkurve) geführt wird. Wenn also eine schnelle Raumtemperaturänderung unabhängig von den äußeren Bedingungen gewünscht wird, sollte eine
Regelung mit Raumaufschaltung eingesetzt werden.
Nachteilig kann sich das evtl. auf die anderen Räume auswirken, da für die Beheizung dieser Räume die
Heizkurve nicht mehr stimmt.