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OldBo
22.12.2016
Bei geschweißten und gelöteten Bauteilen (z. B. Wärmetauscher, Rohrleitungsteile) ist die Unterwasser-Sichtprüfung oft die wirtschaftlichste Möglichkeit der Dichtheitsprüfung, die besonders werkseitig vor der Auslieferung der Bauteile angewendet wird.
Unterwasser-Dichtheitsprüfung mit Ultraschall
 Unterwasser-Dichtheitsprüfung mit Ultraschall
Quelle: MACEAS GmbH

Bei geschweißten und gelöteten Bauteilen (z. B. Wärmetauscher, Rohrleitungsteile) ist die Unterwasser-Sichtprüfung oft die wirtschaftlichste Möglichkeit der Dichtheitsprüfung, die besonders werkseitig vor der Auslieferung der Bauteile angewendet wird. Dieses Verfahren wird zur Dichtheitsprüfung und Leckortung, bei dem ein mit Druckluft beaufschlagte Prüfling in ein Wasserbad abgesenkt wird. An Leckstellen austretende Luftblasen steigen auf und können visuell erkannt oder automatisch mit Ultraschallsensoren geortet werden. Die Prüfanlage umfasst Druckluftanschlüsse, eine halb- oder vollautomatische Handhabung zum Absenken und Anheben der Werkstücke, ein Wasserbecken und gegebenenfalls eine Wasseraufbereitung. Beim Verfahren der automatischen Gasblasendetektion kommt die Ultraschall-Sensorik sowie eine Steuer- und Auswerteinheit dazu.

Bei dem gängigsten Verfahren der visuellen Kontrolle erkennt der Prüfer an den aufsteigenden Luftbläschen die Leckstelle. Nachteile dieses Verfahrens sind die subjektive prüferabhängige Beurteilung der Leckrate und die mögliche Sichtbeeinträchtigung durch Verschmutzungen im Wasser, was oft einen hohen Aufwand für die Wasseraufbereitung erfordert.
Jeder Radfahrer kennt dieses Verfahren, das bei der Reparatur eines Schlauches (Suchen der Undichtigkeit und Kontrolle der Dichtheit verwendet wird.

Bei der automatisierten Ultraschall-Dichtheitsprüfung mit Gasblasendetektion erkennt eine Ultraschallsensorik die aufsteigenden Luftbläschen. Da Ultraschallwellen beim Auftreffen auf Luftblasen im Wasser reflektiert und zurückgestreut werden, lassen sich die Luftblasen über die Auswertung der Schalllaufzeit orten und damit Leckstellen zuverlässig und reproduzierbar lokalisieren. Das Ultraschallverfahren ist unabhängig von Verschmutzungen im Wasserbad und gestattet unter Produktionsbedingungen die Erkennung von Leckraten bis ca. 10-5 mbar l/s.

Über die Prüfvorgänge muss ein Protokoll erstellt werden.

Quellen
MACEAS GmbH
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