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OldBo
04.01.2016
Das heute bekannte Wasserbad (Vollbad) in einer Badewanne wurde erst um 1900 in Bürgerhäusern in separaten Badezimmern eingerichtet. Aber noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde eine Zinkwanne, ein Holzbottich oder Zuber in der Küche oder im Nebengebäude aufgestellt und mit lauwarmem Wasser gefüllt und alle Familienmitglieder konnten sich nacheinander waschen.
Badezuber
 Badezuber
Quelle: Salzmuseum-Heimatkunde-bsa
Zinkwanne
 Zinkwanne
Quelle: Bosy
Goccia Badewanne
 Goccia Badewanne
Quelle: Sanikal KG des Konrad Folie & Co.

Das heute bekannte Wasserbad (Vollbad) in einer Badewanne wurde erst um 1900 in Bürgerhäusern in separaten Badezimmern eingerichtet. Aber noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde eine Zinkwanne, ein Holzbottich oder Zuber in der Küche oder im Nebengebäude aufgestellt und mit lauwarmem Wasser gefüllt und alle Familienmitglieder konnten sich nacheinander waschen.

Aus dem einstigen Bad im Holzbottich wurde die freistehende Badewanne.
Badewannen werden zur Pflege des ganzen Körpers und für medizinische Anwendungen verwendet. Ein warmes Vollbad (35 bis 38 °C [40 °C]) wird zur Körperreinigung, Hautpflege durch ausgewählte Badezusätze (auf Öl-, Milch- oder Cremebasis), Entspannung (Muskulatur, Förderung der Beweglichkeit) und Steigerung des Wohlbefindens (vegetative Nervensystem) genommen. In den meisten Fällen wird die Wanne nicht nur zum Baden, sondern auch zum Duschen benutzt. Ein Vollbad (aber auch Duschanwendungen) sollte höchsten zweimal in der Woche und höchstens 20 Minuten genommen werden, weil sonst der natürliche Schutzfilm der Haut leidet.

Großwannen-Badeanlagen können auch mit einer Whirlpool-Einrichtung ausgerüstet werden.

Alternativen zum Vollbad sind Teilbäder. Bei Teilbädern werden nur Teile des Körpers (z. B. Arme oder/und Beine gebadet.

Man unterscheidet
- kalte Teilbäder zur Förderung der örtlichen Durchblutung mittels reaktiver Wärmeerzeugung. Temperatur 15 - 20 °C, Dauer 10 - 20 Sekunden.
- warme Teilbäder dienen der Durchblutungsförderung bei älteren Patienten. Temperatur 36 - 40 °C, Dauer 10 - 20 Minuten.
- heiße Teilbäder sollen wie kalte Bäder nur kurz dauern. Temperatur > 43° C. Danach kurze, kalte Waschung.
- ansteigende Teilbäder werden bei peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten, Angiospasmen, Hypertonie, entzündlichen Unterleibserkrankungen eingesetzt.
- wechselwarme Teilbäder mit zwei Badewannen zur Hyperämisierung mit Gefäßtonisierung. Man beginnt immer mit der warmen (3 - 5 Minuten) und hört mit der kalten (10 - 30 Sekunden) Anwendung auf. Dieser Vorgang wird dreimal wiederholt.

Vor den Badeanwendungen sollte immer der Arzt befragt werden!

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Hanna1995 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für eure tolle Hilfe bisher! Vier Fragen hätte ich dazu: - Bei unserer Rigole handelt es...
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