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Autoren
OldBo
15.10.2013
Wasserbetten gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Alle Wasserbetten benötigen eine Beheizung, die eine auf die Person zugeschnittene Temperatur erzeugen und halten soll.

Wasserbetten gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Alle Wasserbetten benötigen eine Beheizung, die eine auf die Person zugeschnittene Temperatur erzeugen und halten soll.

Hier unterscheidet man zwischen
  • Carbon-Heizelement
  • Keramik-Heizelement
  • Folienheizung
Carbon-Heizelement
Aufbau eines Wasserbettes mit Carbon Heater®
 Aufbau eines Wasserbettes mit Carbon Heater®
Quelle: T. B. D. GmbH
Carbon Heater®
 Carbon Heater®
Quelle: T. B. D. GmbH
Bedienungseinheit - Carbon Heater®
 Bedienungseinheit - Carbon Heater®
Quelle: T. B. D. GmbH

Durch die angewandte Technologie der Vollflächenheizung aus Carbon und der Aluminiumabschirmung, reduzieren sich die elektrischen und magnetischen Felder auf unter 6 nT (1000 nT = 1.257 A/m). Die elektrischen Feldstärken der Wasserbett-Heizung "Carbon Heater®" liegen zwischen 2 V/m bis 6 V/m (Grenzwert - 5.000 V/m).

Die Carbonschicht des Heizelementes ist zwischen mehreren Polyesterfolien einlaminiert, daher hoch flexibel und robust. Durch die doppelte Isolierung hält es einer Hochspannung von über 2 x 2.000 Volt problemlos stand. Anders als bei artverwandten Heizsystemen wird das Heizelement des "Carbon Heater®" nicht mit über 200°C vulkanisiert. Somit bleiben die elektronischen Bauteile im Heizelement thermisch unbelastet und erreichen eine wesentlich höhere Lebensdauer.
Die Wasserbett-Heizung "Carbon Heater®" verfügt über 4 voneinander unabhängigen Sicherheitskomponenten. Das Carbonheizelement mit einem PTC (positiver Temperatur Koeffizient) dotiert, damit das Heizelement nicht überhitzen kann, bzw. so genannte "Hot Spots" (punktuelle Erhitzung) der Vergangenheit angehören.
Außerdem ist ein mechanischer Temperaturbegrenzer im Heizelement integriert. Sollte der "Carbon Heater®" versehentlich bei nicht befülltem Wasserbett in Betrieb genommen werden, schaltet dieser das Heizelement bei einer Temperatur von 75 °C ab. Zwei intelligente Sicherheitsreflexe verbergen sich im Prozessor der Thermostateinheit. Der eine überprüft ständig die einzelnen elektronischen Bauteile, die Kontakte und das gesamte Heizelement. Sollte der Prozessor einen Fehler feststellen, setzt dieser das komplette Heizsystem außer Kraft. Der andere schützt die Wasserbett-Heizung vor Überspannung aus dem Netz, z. B. Blitzschlag. Dieses Sicherheitspaket wird durch die Wasserdichtigkeit nach der Norm IP67 ergänzt.

Die Temperatur der analogen Thermostateinheit, läst sich von 25 °C bis 35 °C in 0,33 °C Schritten einstellen. Bei der "iq Carbon" lässt sich die Temperatur von 24 °C bis 36 °C über das digitale Steuerelement in 0,1 °C Schritten einstellen. Hochwertigste elektronische Bauteile sorgen für eine minimale Temperaturabweichung von +-0,1 °C.

Da die Wassertemperatur fortlaufend elektronisch gemessen wird, schaltet der "Carbon Heater®" nur dann auf Betrieb, wenn die eingestellte Temperatur unterschritten wird, und heizt nur solange bis die gewünschte Temperatur wieder erreicht ist. Die „Carbon Heater®Wasserbett-Heizung hat einen Wirkungsgrad von 0,9999, d. h. die eingeführte Energie (Strom) wird zu 99,99 % in Wärme umgewandelt. Quelle: T. B. D. GmbH

Keramik-Heizelement
Wasserbett-Heizung tasKA3
 Wasserbett-Heizung tasKA3
Quelle: Vontana Industrie GmbH & Co.KG

Eine andere Wasserbett-Heizung arbeitet mit keramische Heizelementen. Die Keramik Heizung von Tasso hat einen Keramik-Aluminium-Kern. Die tasKA3 ist ein reines keramisches Heizsystem mit Aluminium-Wärmekopplung, kein keramisch Isoliertes, keine Lötstellen, keine Kohlefaser, keine Heizdrähte, mit natürlichem Überhitzungsschutz und tauschbarer Sicherung.

Der wärmeerzeugende Widerstand ist nicht mehr ein in Keramik vergossener Metallwiderstand, sondern eine echte polykristalline Kaltleiterkeramik. Der Widerstand setzt sich aus dem Widerstand der Einzelkristallite und dem der Korngrenzschichten (stark temperaturabhängig) zusammen. So wird ein naturbedingter PTC (Positiver Temperatur-Koeffizient)-Effekt geschaffen. Eine Überhitzung wird durch die Keramikstruktur auf natur-physikalische Weise ausgeschlossen. Die Stromaufnahme reduziert sich selbst im oberen Temperaturbereich. Dadurch werden erstmalig Schwachstellen wie anfällige Kontroll- und Übertemperaturschutzschaltungen überflüssig. Mechanisch eingespannt zwischen massiven Alublocks, ohne Lötstellen und Verteilerkabel, gelangt die intelligente, humane Wärme direkt, strahlungsfrei und sanft verteilt zur "Arbeitsstelle".

Eine Oxidation des keramischen Widerstands wie in PVC-Ummantelungen wird unmöglich. Kriechströme, Durchbrenner, Strahlfelder und Beschädigungen werden vermieden. Durch die signifikant bessere Wärmeleitfähigkeit direkt über massive Alublocks kann mit deutlich niedrigeren und schonenderen Kerntemperaturen gearbeitet und Energie eingespart werden. Das draht- und kabellose Heizelement kann keine Strahlungsfelder mehr erzeugen.

Probleme kann es bei empfinflichen Personen mit dem Elektrosmog geben, auch wenn sie strahlungsfrei sein sollen. Deswegen sollte trotzdem eine Nachtabschaltung vorgesehen werden.

Folienheizung

Folienheizungen mit Kupferkernen gelten als veraltet. Die Kupferleitungen wiesen oft schon nach kurzem Gebrauch Defekte auf, sodass das gesamte System unbrauchbar wurde. Zurückzuführen ist dies teilweise auf die punktuelle Wärmeabgabe, welche zu sogenannten "Hotspots" (punktuelle Überhitzung) führen kann. Auch wenn dieses System verändert und optimiert (Nachtabschaltung) wurde, kommen zunehmen die keramischen Heizelemente und die Carbon-Heizungen zum Einsatz.

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