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OldBo
07.05.2015
Kautschuk-Bodenbeläge sind elastisch, außerordentlich strapazierfähig, unempfindlich gegenüber mechanischen Einwirkungen und gegen Zigarettenglut. Eine kurzfristige Einwirkung von Säuren, Laugen, Fette oder Öle kann den Belägen auch nicht schaden.
Kautschuk-Bodenbeläge im Eingangsbereich
 Kautschuk-Bodenbeläge im Eingangsbereich
Quelle: nora systems GmbH
Kautschuk-Bodenbeläge im Kindergarten
 Kautschuk-Bodenbeläge im Kindergarten
Quelle: nora systems GmbH
Fachgerechte Verlegung von Bodenbelägen
 Fachgerechte Verlegung von Bodenbelägen
Quelle: nora systems GmbH
Kautschuk-Bodenbeläge sind elastisch, außerordentlich strapazierfähig, unempfindlich gegenüber mechanischen Einwirkungen und gegen Zigarettenglut. Eine kurzfristige Einwirkung von Säuren, Laugen, Fette oder Öle kann den Belägen auch nicht schaden. Deswegen sind sie für extrem stark frequentierte Bereiche (z. B. Flughäfen, U-Bahnsteige, Werkstätten) ideal geeignet. Vor dem Einsatz sollte geprüft werden, dass die Beläge keine gesundheitsgefährdenden Stoffe (z. B. Formaldehyd, Asbest, Weichmacher, Halogene, FCKW, Cadmium) enthalten.

In extremen Einsatzbereichen werden Beläge mit besonderen Kautschukqualitäten eingesetzt. Einige widerstehen auch starken Säuren und Laugen, sind brandfest, UV-beständig oder leitfähig. Andere sind so unempfindlich gegen Einkerbungen und Kratzer, dass sie für die Gänge in Sporthallen eingesetzt werden können. Andere wiederum eignen sich für die ganzjährige Verlegung im Freien.

Die elastischen Bodenbeläge bieten einen hohen Geh- und Stehkomfort und verbessern das Trittschallmaß bis zu 20 dB. Außerdem sind sie aufgrund ihrer extrem dichten, geschlossenen Oberfläche schmutzabweisend und leicht zu reinigen.

Die Elastomer-Beläge bestehen aus Synthese-Kautschuk, Ruß, Farbstoffe, Schwefel, Zinkoxid, Stearinsäure, Beschleuniger, Alterungsmittel und Hilfsstoffe. Je nach Art und Umfang der Zusammensetzung werden Beläge mit spezifischen Eigenschaften (z. B. leitfähige oder besonders brandfeste Qualitäten) hergestellt.

In Knetern werden verschiedene Synthese-Kautschuksorten und die Zuschlagstoffe bei ca. 130 °C gemischt und so plastifiziert. Danach läuft die Masse über Walzwerke und Kalander. Beim anschließenden Vulkanisieren ("dem Feuer aussetzen") entsteht aus der thermoplastischen Kautschukmasse ein Elastomer. Durch das Vulkanisieren wird das Produkt abriebfest, wasser- und dampfdicht.

Der Kautschukbelag ist

      • feuchtraumgeeignet
      • stuhlrollengeeignet
      • treppengeeignet
      • für Fußbodenheizungen geeignet
      • antistatisch ausgerüstet
      • leitfähig
      • zigarettenglutbeständig
      • öl- und fettbeständig
      • extrem kerbzäh
      • extrem brandfest
      • brandtoxikologisch unbedenklich
      • recycelbar
In der Regel kann der Kautschuk-Bodenbelag relativ leicht selbst verlegen. Er lässt sich problemlos auch auf dem alten Bodenbelag anbringen. Dabei sollte aber vorher geprüft werden, ob der alte Belag nicht aus CV-Belägen und Flex-Platten aus Asbest besteht.

Der Untergrund muss sauber, eben und trocken sein. Der Belag sollte sich mindestens einen Tag vor der Verarbeitung an das Raumklima (Temperatur, Luftfeuchte) angepasst werden. Grundsätzlich unterscheidet sich das Verlegen von Platten- und Bahnenprodukte. Bis ca. 20 m2 Raumgröße können Wohnbeläge lose verlegt und in größeren Räumen müssen die Kanten meistens nur mit Doppelklebeband fixiert werden.

Ein Verfugen von Kautschuk-Belägen ist normalerweise auf Grund ihrer starken Maßstabilität nicht nötig. Aber in Nassräumen, in Räumen mit besonderen Anforderungen an die Hygiene oder bei feuchtigkeitsempfindlichen Untergründen wird ein Verfugen trotztdem empfohlen.
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