Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Autoren
OldBo
21.09.2017
Im Sanierungsfall eines Altbaus mit einer wunderschönen Fassade ist eine Innendämmung sicherlich die beste Lösung. So wird evtl. der Denkmalschutz erfüllt und/oder das "Gesicht" des Hauses erhalten. Außerdem kann eine Innendämmung günstiger als eine Außendämmung sein, da das Dämmen von außen viel aufwendiger ist.
Innenwanddämmung mit Styrodur®
 Innenwanddämmung mit Styrodur®
Quelle: BASF SE
Innendämmung Multipor
 Innendämmung Multipor
Quelle: Xella Deutschland GmbH

Im Sanierungsfall eines Altbaus mit einer wunderschönen Fassade ist eine Innendämmung sicherlich die beste Lösung. So wird evtl. der Denkmalschutz erfüllt und/oder das "Gesicht" des Hauses erhalten. Außerdem kann eine Innendämmung günstiger als eine Außendämmung sein, da das Dämmen von außen viel aufwendiger ist. So muss z. B. bei einer Perimeterdämmung der gesamte Sockel des Gebäudes freigelegt (Grundbruchgefahr) und für die Fassaden- und Dachdämmung muss in der Regel ein Gerüst aufgestellt werden.

Die Innendämmung hat bauphysikalischen Nachteile. Es besteht die Gefahr, dass es bei nichtfachgerechter Ausführung (z. B. fehlende oder undichte Dampfsperre) innerhalb des Wandaufbaus zur Kondensation kommt, die zu Bauschäden (z. B. Frostschäden, Schimmelbildung) führen kann. Der Hintergrund ist, dass die Außenwand von der Raumseite her nicht mehr richtig erwärmt wird. Dadurch können an der Innenseite der Außenwand sehr niedrige Temperaturen auftreten.

Dampfsperren oder dampfdichte Dämmstoffe müssen ohne Lücken oder Undichtigkeiten ausgeführt werden, um das Tauwasserproblem so gering wie möglich zu halten. Diffusionsoffene Innendämmsysteme mit einem hohen ph-Wert können eine Schimmelbildung verhindern.

So können z. B. Calciumsilikatplatten (Kalk, Sand, Zellulose und Wasser) aufgrund ihres hohen ph-Wertes große Mengen an Wasserdampf aufnehmen. Diese Platten werden vollflächig auf die Innenwand geklebt. Das diffusionsoffene Material trocknet die Feuchtigkeit nach kurzer Zeit wieder aus. Die Calciumsilikatplatten haben aber hohe Lmbda-Werte (z. B. 0,045 W/m*K).

Hartschaumplatten (z. B. XPS - extrudiertes Polystyrol) eignen sich auch für die Innendämmung. Sie haben bessere Lambda-Werte (0,031 bis 0,039 W/m*K). Sie werden in Verbindung mit Gipskartonplatten eingesetzt. Diese bestehen auch aus Kalk und Sand.

Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Lüftungs- und Klimatechnik vom Produkt zum System
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik