Die Klimatür bzw. Wärmedämmtür (Wärmeschutztür) gehört in die Kategorie der Funktionstüren bzw. Spezialtüren. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn Standardtüren die gewünschten Anforderungen nicht erfüllen. Ein wichtiger Aspekt ist die Klimakategorie, der sie zugeordnet wird. Dieses Kriterium steht in keinem Zusammenhang mit der Wärmedämmung einer Spezialtür, sondern bezieht sich auf die hygrothermische Beanspruchung einer Tür. Sind Umgebungstemperatur oder Luftfeuchtigkeit zu hoch, reagiert das in der Tür verbaute Material, indem es seine Form ändert, sich verzieht. In diesem Fall würde eine Schallschutz- oder Wärmedämmtür einen Teil ihrer Funktionalität verlieren. Dies gilt für alle Türtypen mit Ausnahme der Brandschutztür, da hier gesonderte Vorschriften vorliegen. quelle: FENSTERNORM® - STAB Constructions GmbH
Einsatzbereiche der Funktionstüren bzw. Spezialtüren:
• Wärme-(Kälte)dämmung
• Feucht- und Nassräume
• Schallschutz
• Einbruchschutz
• Rauchschutz
• Brandschutz
Die Klimatüren bzw. Wärmedämmtüren (Wärmeschutztür) haben perfekte wärmedämmende Eigenschaften. Sie funktionieren sehr gut in bbzw. zu kühlen und warmen Räumen (Dachböden, Keller, Garagen, Kammern, Gefrierräume, Kühlräume, technische Räume). Der Türaufbau sowie die Zargen gewährleisten die Kälte- oder umgekehrt die Wärmehaltung. Sie haben einen U-Wert unter 1,0 W/m²K.
Zugluft kann mit einer mechanischen Schwelle, die beim Schließen der Tür automatisch ausgeschoben wird und des Raum zwischen dem Türblatt und dem Fußboden abschließt, verhindert werden. Dadurch ist eine klassische Schwelle aus Holz oder anderem Matrerial nicht notwendig.
Die Klimatüren trennen die Räume mit unterschiedlichen Bedingungen inbezug auf Feuchtigkeit. Die Türen mit einer höheren Klimabeständigkeit werden aus dickeren Mänteln mit z. B. Aluminium-Schicht konstruiert. Die Wärmedämmtüren mit spezieller Konstruktion sind hauptsächlich gegen verschiedene Temperaturen beständig und es wird ein Schwund- und Dehnverhalten vermieden.