Nach Aussage der Feuerwehr ist eine Entfernung zwischen einem Brandort und der nächsten Entnahmestelle (Hydrant) von 75 m gerade noch darstellbar. Oft reicht auch der Druck in dem Trinkwasserversorgungsnetz nicht aus. Wenn keine natürliche Stellen (Bäche, Flüssen, Teiche, Seen, Sielzüge und Gräben) oder künstliche Entnahmestellen (Löschwasserbehälter, Feuerlöschteich, Löschwasserbrunnen) vorhanden sind, dann bietet sich der Einsatz von mobilen Entnahmestellen (Mobile Löschwasserbehälter [Faltbassin, Faltbecken, mobiler Löschteich]) an, weil Tanklöschfahrzeuge nur maximal 5.000 Liter Wasser bereitstellen können.
Da mobile Löschwasserbehälter (Faltbassin, Faltbecken, mobiler Löschteich) mehr Wasser als Tanklöschfahrzeuge fassen können, werden sie zunehmend eingesetzt. Sie fassen ca.15.000 Liter Wasser. Dagegen können die größten Tanklöschfahrzeuge maximal 5.000 Liter Wasser bereitstellen. Normalerweise wurden sie nur zur Überbrückung gedacht, bis die Feuerwehr mit Wasser aus einem Hydranten oder einer anderen Wasserentnahmestelle löschen konnte. Inzwischen werden sie als mobiler Löschteich eingesetzt, wenn keine fest installierte Wasserversorgung vorhanden oder zu weit vom Brandort entfernt ist. Dies ist besonders bei ausgedehnten Waldflächen wichtig, um Waldbrände effektiv zu bekämpfen.
Die Faltbecken werden durch Tanklöschfahrzeuge, Löschwasser-Tankfahrzeuge und/ Hubschrauber auf- bzw. nachgefüllt.