In einem EC-Ventilator (electronically commutated - elektronisch kommutierter, permanentmagneterregter Motor) wird ein Gleichstrommotor eingesetzt, der sich gegenüber den AC-Motoren (Asynchron) durch eine größere Laufruhe, stufenlos regelbare Drehzahlen und einen hohen Wirkungsgrad auszeichnet. Durch die elektronische Kommutierung über Halbleiterbausteine sind EC-Motoren nahezu verschleißfrei und haben eine lange Lebensdauer.
EC-Ventilatoren zeichnen sich durch ihren sparsamen Umgang mit Energie und ihre ausgezeichnete Regelbarkeit aus.
Angetrieben von Energiesparmotoren besitzen EC-Ventilatoren eine elektronische Regelung (Kommutierungseinheit), die stets auf den optimalen Betrieb einstellt. Prinzipbedingt laufen diese Motoren synchron, haben keinen Schlupf und damit auch keine Schlupfverluste. Dadurch ist der Anteil der effektiv genutzten Energie im Vergleich zu AC-Motoren um ein Vielfaches höher.
EC-Motoren lassen sich durch die integrierte Steuerungselektronik stufenlos in der Drehzahl den Lüftungsanforderungen anpassen und arbeiten mit hohen Wirkungsgraden. Daher verbrauchen sie bei gleicher Luftleistung deutlich weniger Energie als AC-Antriebe.
Als weitere Besonderheit bieten EC-Motoren Energieeinsparpotentiale nicht nur im Volllastbetrieb, sondern auch vor allem im Teillastbetrieb. Sie verlieren im Teillastbereich weit weniger von ihrer Effizienz (Wirkungsgrad) als Asynchronmotoren gleicher Leistung.
Ein weiterer Umweltaspekt ist gerade im Zusammenhang mit luft- und klimatechnischen Geräten die Geräuschentwicklung. Auch hier sind EC-Antriebe im Vorteil, da sie im geregelten Zustand weniger Motorgeräusche verursachen.