Definition der Sicherheitseinrichtungen nach DIN EN 1717 entsprechend der Flüssigkeitskategorien.
1
Rohrunterbrecher mit elastischen Membranen mit Belüftungsöffnungen, die bei höherem als atmosphärischem Innendruck und
Wasserdurchfluss geschlossen sind, die jedoch bei einem atmosphärischen oder geringerem Druck oder bei keinem Durchfluss
Luftzutritt ermöglichen und bei normalen Druckbedingungen wieder wasserdicht schließen. Die Armatur bietet den Schutz vor Rücksaugen nur durch die Belüftung von der Atmosphäre her, nicht jedoch gegen Rückdrücken. Die Fließrichtung ist senkrecht nach unten.
2
Rohrunterbrecher mit ständiger atmosphärischer Belüftung sind mit Belüftungsöffnungen ausgestattet, die ständig frei sind. Das
Wasser fließt senkrecht nach unten. Die Armatur verhindert Rückfließen durch Belüften der zulauf- und ablaufseitigen Leitungsteile.
3 Eine
kontrollierbare mechanische Sicherungsarmatur, versehen mit einem Schließkörper, der den Durchfluss in nur eine Richtung erlaubt. Sie öffnet automatisch, wenn der Druck auf der Zulaufseite größer als nach der Armatur ist. Bei höherem Druck nach der Armatur oder bei keinem Durchfluss schließt die Sicherungsarmatur mittels Krafteinwirkung selbsttätig, zum Beispiel durch eine mechanische Vorrichtung oder eine Feder.
4 Eine
nicht kontrollierbare mechanische Sicherungsarmatur, versehen mit einem Schließkörper, der einen Durchfluss in nur eine Richtung erlaubt. Sie öffnet automatisch, wenn der Druck auf der Zulaufseite größer als nach der Armatur ist. Bei höherem Druck nach der Armatur oder bei keinem Durchfluss schließt die Sicherungseinrichtung mittels Krafteinwirkung selbsttätig, zum Beispiel durch eine mechanische Vorrichtung oder eine Feder.
5 Eine
kontrollierbare mechanische Sicherungsarmatur, versehen mit zwei voneinander unabhängig wirkenden Schließkörpern, die den Durchfluss in nur eine Richtung erlauben. Sie öffnet automatisch, wenn der Druck auf der Zulaufseite größer als nach der Armatur ist. Bei höherem Druck ablaufseitig oder bei keinem Durchfluss schließt die Sicherungsarmatur mittels Krafteinwirkung selbsttätig, zum Beispiel durch eine mechanische Vorrichtung oder eine Feder.
6 Eine
nicht kontrollierbare mechanische Sicherungsarmatur, versehen mit zwei voneinander unabhängig wirkenden Schließkörpern, die den Durchfluss in nur eine Richtung erlauben. Sie öffnet automatisch, wenn der Druck auf der Zulaufseite größer als nach der Armatur ist. Bei höherem Druck nach der Armatur oder bei keinem Durchfluss schließt die Sicherungsarmatur mittels Krafteinwirkung selbsttätig, zum Beispiel durch eine mechanische Vorrichtung oder eine Feder.
7 Die Eigenschaften eines
nicht durchflussgesteuerten Rohrtrenners "GA" sind: – zwei Druckzonen bei Durchfluss: in Fließrichtung vor und nach der Armatur – drei Zonen bei Entleerung (Null-Durchfluss): vor, nach und in der Armatur. Die eintrittseitige, federbelastete Absperrung mit Entleervorrichtung und der ablaufseitige
Rückflussverhinderer trennen die Mittelzone von den vor und nach der Mittelzone liegenden Zonen – der Durchfluss erfolgt bei einem Druck Pf > Ps + 50 kPa (0,5 bar) – die Sicherungseinrichtung öffnet sich bei einem Druck Ps > Pstat + 50 kPa (0,5 bar) – der Entleerungszustand ist erreicht bei einem Druck von Po > Ps - 36 kPa (0,36 bar) – ein vorgegebener Entlastungsdurchfluss – eine direkt sichtbare oder durch Anzeige erkennbare Position der Rohrtrennung
8 Die Eigenschaften eines
Rohrtrenners Typ "GB" sind: – zwei Druckzonen bei Durchfluss: in Fließrichtung vor und nach der Armatur – drei Zonen bei Entleerung (Null-Durchfluss): vor, nach und in der Armatur. Die zulaufseitige, federbelastete Absperrung mit Entleervorrichtung und der ablaufseitige
Rückflussverhinderer trennen die Mittelzone von den vor und nach der Mittelzone liegenden Zonen – bei keinem Durchfluss ist der Rohrtrenner in Trennstellung – der Durchfluss beginnt bei einer Druckdifferenz zwischen Eingang- und Ausgangseite von deltaP > 15 kPa (0,15 bar) – Durchflussstellung ist erreicht bei einer Druckdifferenz von deltaP < 100 kPa (1 bar) – ein vorgegebener Entlastungsdurchfluss – eine direkt sichtbare oder durch Anzeige erkennbare Position der Rohrtrennung
9 – zwei Druckzonen, getrennt durch einen
Rückflussverhinderer – bei Nulldurchfluss ist der
Rückflussverhinderer geschlossen und die Belüftungsöffnungen sind offen – Normalbetrieb mit Durchfluss:
Rückflussverhinderer offen; Belüftungsöffnungen geschlossen
10 Bewegliche Teile verschließen die Belüftungsöffnungen bei normalen Betriebsbedingungen und bei Nulldurchfluss. Bei
Unterdruck in der Verbrauchsleitung arbeitet das bewegliche Teil gleichzeitig als
Rückflussverhinderer und als Drosselung für die Verbrauchsleitung
11 – trennt automatisch, nachdem die Brause von Hand betätigt wurde – bedient automatisch den Auslauf und belüftet, wenn: a) das Absperren des Zulaufs beabsichtigt erfolgt b) in der Verbrauchsleitung ein
Unterdruck entsteht Der Auslauf des Entnahmeventils dient als Belüftungsöffnung
12 Ist eine Kombination eines
Rückflussverhinderers "EB" und eines
Rohrbelüfters "HB"
13 Druckbeaufschlagte Belüfter in Durchgangsform enthalten Belüftungsöffnung(en), die normalerweise geschlossen sind, wenn der Druck des
Trinkwassers in der Armatur über oder bei atmosphärischem Druck ist. Der Belüfter öffnet bei einem Druck unter dem atmosphärischen und schließt wieder, wenn normaler Betriebsdruck herrscht
14 Druckbeaufschlagte Belüfter in Durchgangsform enthalten Belüftungsöffnung(en), die normalerweise geschlossen sind, wenn der Druck des
Trinkwassers in der Armatur über oder bei atmosphärischem Druck ist. Der Belüfter öffnet bei einem Druck unter dem atmosphärischen und schließt wieder, wenn normaler Betriebsdruck herrscht. "LB" ist ein "LA" mit einem ablaufseitig integrierten "EB"