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Autoren
OldBo
01.03.2010

Radtke 21.07.2009
Als Korrosion wird die Reaktion eines Werkstoffes mit seiner Umgebung bezeichnet, die eine messbare Veränderung des Werkstoffes bewirkt und zu einem Korrosionsschaden führen kann.
Als Korrosion wird die Reaktion eines Werkstoffes mit seiner Umgebung bezeichnet, die eine messbare Veränderung des Werkstoffes bewirkt und zu einem Korrosionsschaden führen kann. Als Korrosionsschaden bezeichnet man im allgemeinen Sinne jede Beeinträchtigung der Funktion eines Bauteils bzw. des Gesamtsystems. Ein Korrosionsschaden ist also nicht immer an das Undichtwerden einer Anlage gebunden. Korrosionsvorgänge können nur ablaufen, wenn Sauerstoff im Anlagenwasser vorhanden ist. Die chemischen Reaktionen laufen wie folgt ab:
  • Anode: Fe → Fe++ + 2e
  • Kathode: O2 + 4 e → 2 H2O + 4 OH-
  • Summengleichung: Fe + O2 2 H2O → 2 Fe (OH)2
Dies kann sowohl zur Bildung von rotem voluminösen Eisen (III)-Hydroxid, als auch zur Bildung von schwarzem kristallinen Magnetit Fe3O4 führen. Der Sauerstoffgehalt des umlaufenden Wassers ist also ein wichtiger Faktor. Unter der Annahme, dass alle Korrosionsvorgänge stöchiometrisch, d. h. nach den chemischen Gleichungen ablaufen, lassen sich die Mengen der Korrosionsprodukte errechnen. Praktisch sind die Mengen stets kleiner, weil Schutzschichten gebildet werden. Treten also in der Praxis größere Mengen Korrosionsprodukte auf, so können sie nur durch zusätzlichen Sauerstoff hervorgerufen werden, der nicht über den Rohrwerkstoff eingedrungen ist. Mögliche Ursachen können sein: -falsche Anordnung der Umwälzpumpe (Unterdruckbildung in Teilbereichen des Systems)

  • Entlüfter in Verbindung mit Unterdruck
  • offene Anlagen
  • nicht richtig dimensionierte oder nicht funktionierende Ausdehnungsgefäße
  • dichtschließende 4-Wege-Mischer, Unterdruckbildung des Sekundärkreises
  • Armaturen und Stopfbuchsen allgemein.
Entsprechende Hinweise ergeben sich u. a. aus der VDI-Richtlinie 2035. Zum Beispiel ist der Zutritt von Sauerstoff zum Heizungswasser über Armaturen möglich, die sich an Stellen befinden, an denen ein Unterdruck gegenüber der Atmosphäre entstehen kann. Die in der VDI-Richtlinie 2035 gemachte Aussage, dass die übrige Beschaffenheit des Heizwassers nur einen geringen Einfluss auf den Ablauf der Korrosionsreaktion und damit auf die Korrosionsgeschwindigkeithat, gilt sicherlich nur für exakt geschlossene Systeme, die keinen gelösten Sauerstoff enthalten. Bei Anwesenheit von Sauerstoff haben die Wasserinhaltsstoffe des Heizungswassers nach letzten Erkenntnissen einen erheblichen Einfluss auf die Korrosionsgeschwindigkeit. Besonders ungünstig ist Wasser mit neutralen Salzen wie Chloriden, Sulfaten und Nitraten. Enthärtetes oder voll entsalztes Anlagenwasser reduziert das Korrosionsrisiko. Welchen Einfluss die Fließgeschwindigkeit des Heizungswassers im Fußbodenheizrohr auf die Sauerstoffaufnahme hat, ist bis heute noch ziemlich umstritten. Bei den allgemein üblichen Geschwindigkeiten bis max. 0,6 m/sec. dürfte sich ein Einfluss kaum bestätigen.
Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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