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Aufheizung von Estrichen - Kommentar

Autoren
Radtke
23.07.2009
Zwischen den Merkblättern und der Fußbodenheizungsnorm DIN 4725, jetzt DIN EN 1264 Teil 4, bestehen Unterschiede in der Aufheizvorschrift.
Der aufmerksame Leser wird sicher festgestellt haben, dass zwischen den Merkblättern und der Fußbodenheizungsnorm DIN 4725, jetzt DIN EN 1264 Teil 4, Unterschiede in der Aufheizvorschrift bestehen. Das ist verständlich, weil in zwischen 20 Jahre vergangen sind und ein breites Spek trum an Erfahrungen eingebracht werden konnte. In den Fällen, wo die Fußbodenheizungsanlage aus technischen Gründen zum Zeitpunkt der Estricharbeiten nicht in Betrieb sein muss, ist darauf zu achten, dass zwischen dem Einregulieren der geringsten Vorlauftemperatur und dem erstmaligen Hochheizen ein Zeitraum von mindestens drei Tagen liegt. Das ist deshalb notwendig, damit nicht unnötig hohe Spannungen im Estrich entstehen. Die Schadens be ar beitung zeigt, dass Wölbspannungen und Risse beim erstmaligen Hochheizen dadurch entstanden, weil die Zeitspanne zwischen der geringsten Vorlauftemperatur und dem Hochheizen zu schnell ablief. Insbesondere bei dichten Estrichen mit höherer Festigkeit ist eine langsame, gleichmäßige Einregulierung der Vorlauftemperatur und drei Tage Wartefrist bis zum Hochheizen besonders wichtig. Es kommt auch sicher nicht auf das letzte Grad bei der Auf- und Abheizung an, die Richtung sollte stimmen und ganz besonders die im Estrich vorhandene Ausgleichsfeuchte beim Einbau der Bodenbeläge. Unter Beachtung der vorgenannten Punkte werden Schäden an Bodenbelägen und Verwölbungen von Estrichflächen nahezu vermieden.
Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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