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Autoren
OldBo
22.11.2009
Der Öldruckzerstäubungsbrenner immer noch der am häufigsten eingesetzte Brenner. Der Leistungsbereich beginnt bei ca. 7 kW und geht bis 12.000 kW. Im Industriebereich sogar bis 22.000 kW.
Öldruckzerstäubungsbrenner - Blautherm Duo
 Öldruckzerstäubungsbrenner - Blautherm Duo
Quelle: Scheer
Öldruckzerstäubungsbrenner
 Öldruckzerstäubungsbrenner
Quelle: Weishaupt
Blaubrenner - Rezirkulation
 Blaubrenner - Rezirkulation
Quelle: Scheer
Stauscheiben-Mischsystem Gelbbrenner
 Stauscheiben-Mischsystem Gelbbrenner
Quelle: Recknagel, Sprenger, Schramek
Schema Luftführung - Gelbbrenner
 Schema Luftführung - Gelbbrenner
Quelle: Weishaupt

Der Öldruckzerstäubungsbrenner ist immer noch der am häufigsten eingesetzte Brenner. Der Leistungsbereich beginnt bei ca. 8 kW und geht bis 12.000 kW. Im Industriebereich sogar bis 22.000 kW.

Man unterscheidet zwischen Gelb- und Blaubrenner. Der Aufbau und der Funktionsablauf ist bei beiden Brennertypen im Prinzip gleich.

Bauteile
  • Brenneranschlussstecker (Wielandsteckverbindung)
  • Ölvorwärmung
  • Freigabethermostat
  • Zündtransformator mit Zündkabel und Zündelektroden
  • Motor mit Kondensator
  • Ölpumpe mit Weichstoffkupplung
  • Magnetventil
  • Düsenstock mit Ölvorwärmer und Öldüse
  • Flammenüberwachung (Fotozelle oder Infrarot-Flackerlicht-Detektor)
  • Flammrohr
  • Stauscheibe
  • Gebläse mit Lüfterrad
  • Primärlufteinstellung
  • Luftklappe
  • Ölschläuche
Funktionsablauf

Die Stromzufuhr wird durch den Kesseltemperaturregler zum Brenneranschluss freigegeben. Die Ölvorwärmung heizt das Öl im Düsenstock auf ca. 65 °C auf und der Freigabethermostat gibt den Stromweg in das Steuergerät frei.  

Nun läuft der Motor an und treibt die Ölpumpe und das Gebläse an. Die Pumpe baut einen Druck auf und das Gebläse belüftet die Brennkammer des Kessels. Der Zündtransformator baut einen Zündstrom von ca. 10.000 V auf und die Zündelektroden stellen einen Lichtbogen her. Das Magnetventil ist noch geschlossen und die Flammenüberwachung darf noch keine Helligkeit messen.

Nach der Vorbelüftungszeit (ca. 10 s) öffnet das Magnetventil, Öl wird über die  Düse fein zerstäubt in die Brennkammer gesprüht und es bildet sich eine Flamme. Nun muss die Flammenüberwachung eine gleichmäßige Helligkeit messen.

Nach der Sicherheitszeit schaltet die Zündung ab und der Brenner läuft bis zum Abschalten durch den Kesseltemperaturregler.

Es gibt auch Brenner, in denen die Lüftung getrennt von der Ölpumpe angetrieben wird. Dadurch kann die Luftmenge besonders eingestellt werden, was eine Stromeinsparung einbringt.

Auch das Einstellen der Flamme und die Luftführung wird bei den Herstellern verschieden vorgenommen.

Bei Gelbbrennern findet die Verdampfung des Ölnebels innerhalb der Flamme statt. Die hohen Temperaturen in unmittelbarer Tropfennähe und der dort herrschende Luftmangel begünstigen die Bildung von Ruß und kann der Grund für hohe Stickstoffoxidemissionen (NOx) sein. Die Strahlung der Russpartikel verleiht der Flamme eine gelbliche Farbe

Das Stauscheiben-Mischsystem teilt den Verbrennungsluftstrom in 3 Teilströme auf. Der erste Teilstrom (Primärluftstrom) gelangt über eine zentrale Öffnung, durch die auch Ölsprühnebel austritt, in die Brennkammer. Ein zweiter Luftstrom (Sekundärluftstrom) tritt durch einen Ringspalt zwischen der Außenkante der Stauscheibe und dem Brennerrohr in die Brennkammer. Die damit erreichte Stabilisierung ist in den meisten Fällen zu hoch und führt zum Ansaugen der Flamme an die Stauscheibe. Dies wird verhindert, indem ein dritter Luftstrom (auch Primärluft) über die Tangentialschlitze in der Stauscheibe in die Brennkammer eintritt. Dadurch entsteht vor der Stauscheibe ein Luftpolster, das die Flamme abhebt und die thermische Belastung der Stauscheibe minimiert und die Bildung von Ablagerungen aus unverbrannten Öl vermeidet. Am Aussehen der Stauscheibe kann man die Güte der Einstellung erkennen.

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