Methan (CH
4) ist ein aggressives
Klimagas (Treibhausgas), das
20- bis 30-mal wirkungsvoller als
Kohlenstoffdioxid (CO
2) ist und die
Atmosphäre erwärmt.
Methan ist ein brennbares Gas, das beim Faulprozess organischer Stoffe (Mülldeponien, Kohlebergwerken, Abwasserreinigung) entsteht und ist der Hauptbestandteil von Erdgas, Biogas, Sumpfgas und Holzgas. Auch beim Reisanbau und durch die Viehzucht (das Gas entweicht aus dem Verdauungssystem der Wiederkäuer) entsteht Methan. Auch das Schmelzen von Permafrost setzt große Mengen Methan frei.
Auf dem Grund der Ozeane und in den Permafrostböden befinden sich enorme Mengen von Methanhydrat, dass durch die Erhöhung der Temperaturen und durch die Förderung und den Transport ausgast.
Nach Kohlenstoffdioxid ist es das bedeutendste von Menschen indirekt freigesetzte Klimagas und ist 20 bis 30mal wirkungsvoller gegenüber dem Kohlendioxid (CO2). Anthropogenes (menschengemachtes) Methan wird zum größten Teil in der Landwirtschaft ausgestoßen. Rund 30 Prozent der weltweit emittierten Menge stammt aus der Viehhaltung.