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Autoren
OldBo
07.06.2019
Die Methanhydrate sind hauptsächlich auf dem Meeresgrund vorhanden. Aber auch im Thermafrostboden (Jahresdurchschnittstemperatur -1 °C) sind sie in großen Mengen vorhanden.
Mengenanteile von organischem Kohlenstoff einzelner Reservoirs auf der Erde, ohne die fein verteilten Anteile von organischem Kohlenstoff, die einen weit größeren Anteil haben (nach Kvenvolden 1988).
 Mengenanteile von organischem Kohlenstoff einzelner Reservoirs auf der Erde, ohne die fein verteilten Anteile von organischem Kohlenstoff, die einen weit größeren Anteil haben (nach Kvenvolden 1988).
Quelle: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften
Methanhydrat
 Methanhydrat
Quelle: Quelle: IFM-Geomar
Methanhydrate - Vorkommen
 Methanhydrate - Vorkommen
Quelle: maribus gGmbH
Das Methanhydrat ist ein Stoff (Schlamm/Eis), der das 160fache seines Volumens an Methan in sich hat und bildet ein enormes Energiepotential. Methan ist aber auch eines der stärksten Treibhausgase (Klimagase). Es ist erzeugt einen etwa 25-fach stärkeren Treibhauseffekt wie Kohlendioxid. Durch die globale Erwärmung der Weltmeere und in Permafrostgebieten können die Methanhydrate zunehmend zersetzen und so den Treibhauseffekt zunehmend verstärken.
Außerdem kann durch eine punktuelle Ausgasung (methanausgasender Schlammvulkane) am Meeresgrund das darüberliegende Wasser (und die Luft darüber) auch für größere Schiffe und Flugzeuge nicht mehr tragfähig sein. (Hier kann z. B. das Geheimnis des Bermudadreiecks liegen, in dem Schiffe und Flugzeuge verschwinden).

Die Methanhydrate sind hauptsächlich auf dem Meeresgrund vorhanden. Aber auch im Thermafrostboden (Jahresdurchschnittstemperatur -1 °C) sind sie in großen Mengen vorhanden. In Methanhydraten sollen ca. 10.000 Gigatonnen Kohlenstoff gebunden sein.

Diese Menge übersteigt die Kohlenstoffmenge der zur Zeit bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe bei weitem und ist ein Energiepotenzial für die Zukunft. Allerdings müssen hier noch Fördermethoden entwickelt werden, damit das Gas nicht ungenützt in die Atmosphäre entweichen kann. Aber auch Treibhausproblematik des Kohlendioxids aus der Verbrennung, muss noch geklärt werden.

Die Gasindustrie verfügt um die Jahrtausendwende noch über genügend Gasreserven für mehr als eine Generation, so dass nur einzelne Länder, wie z.B. das an Erdöl und Erdgas arme Japan, bedeutende Schritte unternehmen um eine wirtschaftliche Gewinnung von Gas aus Gashydratlagern zu erreichen. Die Förderung aus den Weltmeeren mag zwar aufgrund der größeren Vorkommen attraktiver erscheinen als eine Förderung aus Permafrostlagern, ist aber aufgrund der ungleich schwierigeren Förderbedingungen, des Georisikos und der bisher unbekannten Umweltauswirkungen wirtschaftlich kurz- bis mittelfristig eher unwahrscheinlich. Eine Gasgewinnung aus Gashydraten in Permafrostgebieten, wie sie in geringen Mengen bereits in Sibirien existiert, könnte allerdings in der näheren Zukunft von Bedeutung sein. Quelle: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften

Einige Geologen vertreten die Meinung, dass die ausgedehnten Methanhydrat-Lagerstätten am Meeresgrund und in Permafrostgebieten sowie die Existenz methanausgasender Schlammvulkane, die man an der Erdoberfläche und am Meeresgrund findet, durch abiotische Vorgänge entstehen. So wir geschätzt, dass die Methanhydrate ca. 10 000 Milliarden Tonnen Kohlenstoff enthalten. Solche Mengen könnten nur Bestandteil eines nicht biologischen Kohlenstoff-Zyklus sein, so ist die Meinung. So tritt z. B. durch Schlammvulkanen aus tiefen Sedimentschichten ein Gemisch aus Wasser, Gas und Schlamm aus und bildet Vulkankegel. Aus ihnen sollen jährlich mindestens sechs bis neun Millionen Tonnen Methan ausgasen.

Klimagas CH4
CH4 auf dem Meeresboden
 CH4 auf dem Meeresboden
Quelle: Dipl. Phys. M. Müller
CH4 im Permafrostboden
 CH4 im Permafrostboden
Quelle: Dipl. Phys. M. Müller
Methan (CH4) ist ein aggressives Klimagas (Treibhausgas) ist, das 20- bis 30-mal wirkungsvoller ist als Kohlendioxid (CO2).

Methan ist ein brennbares Gas, das beim Faulprozess organischer Stoffe (Mülldeponien, Kohlebergwerken, Abwasserreinigung) entsteht und ist der Hauptbestandteil von Erdgas, Biogas, Sumpfgas und Holzgas. Auch beim Reisanbau und durch die Viehzucht (das Gas entweicht aus dem Verdauungssystem der Wiederkäuer) entsteht Methan.

Wenn sich das Weltklima weiter erwärmt und die Meere aufheizt, könnte sich das Methanhydrat am Meeresgrund nach und nach auflösen. Damit steigt die Gefahr, dass Methan unkontrolliert in die Atmosphäre entweicht und den Treibhauseffekt drastisch verstärkt. Die Meere würden noch wärmer, und noch mehr Methanhydrat würde aufgelöst. Ein Teufelskreis, der die Welt dramatisch verändern könnte.
Quellen
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften
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