Bei dem Wirbel-Feinfilter kommt das Dachablaufwasser im Kanalrohr horizontal an und wird in der oberen Kammer als Rundwirbel in die Senkrechte umgeleitet. Es fließt dann nach dem gleichen physikalischen Prinzip der Kohäsion und Adhäsion wie beim Filtersammler über den Filterzylinder aus Edelstahl, um groben und feinen Schmutz abzusondern.
Der Schmutz wird mit etwas Restwasser automatisch durch den unteren
Abgang in den Abwasserkanal abgeleitet. Das gewonnene Filterwasser wird
dem Speicher zugeführt, um dann als Betriebswasser genutzt zu werden.
Der Filtereinsatz entfaltet seine volle Adhäsionskraft und seinen
maximalen Wirkungsgrad erst, wenn das Filtergewebe völlig durchnässt worden ist. Dies kann nach langer Trockenzeit bis zu 2 Minuten dauern. (Erstverwurf des besonders schmutzbelasteten Wassers
Sollte das Restwasser nicht ausreichen, die
Schmutzteile vollständig in die
Kanalisation abzuleiten, so ist im
Rahmen der
Wartung, die Leitung zu spülen.
Bei der Filterung im Wirbel-Feinfilter wird das Wasser stark mit Sauerstoff angereichert. Der hohe Sauerstoffanteil verbessert die Wasserqualität zusätzlich und beugt dem Wachstum von unerwünschten, anaeroben Mikroorganismen vor.
Die Wirbel-Feinfilter 100 und 150 können mit einer fest eingebauten Wasserwaagen-Libelle geliefert werden, um die horizontale Ausrichtung überprüfen. Die Wasserwaagen-Libelle hat einen Durchmesser von 11 mm und misst auf 0,2 Grad genau.