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Autoren
OldBo
31.03.2022
In Trinkwasserinstallationen sollten unabhängig von Druckschwankungen (Druckbereich 1 - 8 bar) an den Entnahmestellen eine bestimmte gleichmäßige Durchflussmenge vorhanden sein. Dazu werden Mengenregler überall dort eingesetzt, wo Wasser gleichmäßig verteilt oder eingegespart werden soll.
Bauteile der Mengenregler
 Bauteile der Mengenregler
Quelle: Neoperl Servisys AG
Mengenregler zum Nachrüsten im Haushalt
 Mengenregler zum Nachrüsten im Haushalt
Quelle: Neoperl Servisys AG
Mengenregler für technische Anwendungen
 Mengenregler für technische Anwendungen
Quelle: Neoperl Servisys AG
Funktion
 Funktion
Quelle: Neoperl Servisys AG

In Trinkwasserinstallationen sollten unabhängig von Druckschwankungen (Druckbereich 1 - 8 bar) an den Entnahmestellen eine bestimmte gleichmäßige Durchflussmenge vorhanden sein. Dazu werden Mengenregler überall dort eingesetzt, wo Wasser gleichmäßig verteilt oder eingegespart werden soll.

Um Wasser effizient zu verwenden, ist das präzise Regulieren der Durchflussmenge erforderlich. Mengenregler passen die Wassermenge Ihren Anforderungen bedarfsgenau an. Sie optimieren den Wasserverbrauch in Armaturen im Haushalt oder sind als Teilkomponente in Trinkwasserzuleitungen technischer Applikationen eingebaut.

Ein typischer Mengenregler besteht aus drei Komponenten:

  • einem Gehäuse
  • einem Regelprofil
  • einem Präzisions-O-Ring

Mengenregler sind so gebaut, dass sie direkt in der Entnahmestelle eingesetzt werden können. Dadurch werden zusätzliche Anschlussstücke bzw. Armaturen überflüssig. Sie bestehen aus einem Präzisions-O-Ring, einem Regelstern und einem Gehäuse (bei bestimmten Modellen). Der Spalt zwischen dem O-Ring und den Zacken des Regelsterns ist die Durchtrittsöffnung, durch die das Wasser fließt. Je nach Modell liegen die Durchtrittsöffnungen innerhalb oder außerhalb des O-Ringes.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, den Durchfluss zu steuern. Die einfache Variante besteht darin, durch die Größe der Durchflussbohrung den Durchfluss so zu begrenzen, dass er bei einem bestimmten Druckbereich (z. B. 3 bar) einem festgelegten Wert genau entspricht. Diese Durchflussbegrenzer haben bei niedrigem Druck einen geringen Durchfluss, bei hohem Druck hingegen ist der Durchfluss oft höher als notwendig.

Integrierte Durchflussmengenregler

Normalerweise nimmt der Durchfluss eines Strahlreglers bei steigendem Fließdruck zu. Werden jedoch bestimmte Anforderungen an die Durchflussmenge gestellt, wie z.B. die Erfüllung von Normen in speziellen Märkten, Wasserersparnis oder geregelte Wasserverteilung, so ist es erforderlich, eine vom Druck unabhängige konstante Durchflussleistung zu erzielen. Hier kommt die PCA® - Technologie zum Einsatz.

Funktionsprinzip

Statischer Zustand (kein Durchfluss, kein oder geringer Druck): Der O-Ring ist entspannt (Position 1).

Dynamischer Zustand (Durchfluss): Sobald Wasser durch den Mengenregler fließt, verformt sich der Präzisions-O-Ring und wird zwischen die Zacken des Regelsterns gedrückt. Dadurch verkleinern sich die Durchtrittsöffnungen für das Wasser (Position 2). Je höher der Fließdruck, desto stärker verformt sich der O-Ring (Position 3). Bei sinkendem Druck nimmt der Präzisions-O-Ring allmählich wieder seine ursprüngliche Form an, wodurch die Wasserdurchtrittsöffnungen wieder größer werden (zurück zu Position 2 und 1).

Mengenregler sind so gebaut, dass sie direkt in der Entnahmestelle eingesetzt werden können. Sie werden in Auslaufarmaturen, Küchen- und Duschbrausen eingesetzt, um Wasser und Energie zu sparen und um landesspezifische Normforderungen zu erfüllen. Mengenregler können direkt in die Armatur eingebaut oder werden mit dem am Auslaufende montierten Strahlregler kombiniert (PCA® Strahlregler).
Einsatzgebiete
Druckregulierender Strahlregler (PCA® Linie)
 Druckregulierender Strahlregler (PCA® Linie)
Quelle: NEOPERL GmbH
Kombination Mengenregler und Rückflussverhinderer (CV-FR Linie)
 Kombination Mengenregler und Rückflussverhinderer (CV-FR Linie)
Quelle: NEOPERL GmbH
Dosierung von Wassermengen (z. B. im Magnetventil)
 Dosierung von Wassermengen (z. B. im Magnetventil)
Quelle: NEOPERL GmbH
Mengenregler sind so gebaut, dass sie direkt in der Entnahmestelle eingesetzt werden können. Sie werden in Auslaufarmaturen, Küchen- und Duschbrausen eingesetzt, um Wasser und Energie zu sparen und um landesspezifische Normforderungen zu erfüllen. Mengenregler können direkt in die Armatur eingebaut oder werden mit dem am Auslaufende montierten Strahlregler kombiniert (PCA® Strahlregler).

Druckregulierender Strahlregler
(PCA® Linie)
Kombiniert mit Strahlreglern gewährleisten Mengenregler für einen konstanten Durchfluss (belüftet, laminar oder Spray), unabhängig von Druckschwankungen (Druckbereich 1 - 8 bar). Diese Wassersparer sorgen dafür, dass so viel Wasser wie nötig, aber so wenig wie möglich verbraucht wird. Deswegen ist der Einsatz im Bad, der Dusche oder Küche, in Hotels oder öffentliche Toiletten sinnvoll.
Kombination Mengenregler und Rückflussverhinderer (CV-FR Linie)
In vielen Anwendungen besteht die Notwendigkeit, die Absicherung gegen Rückfluss mit der Regelung der Durchflussmenge zu kombinieren (z.B. bei ausziehbaren Küchenbrausen, Badewannenhandbrausen). Die kompakten zylindrischen Patronen sind mit der Einbaubohrung der DW-Rückflussverhindererpatronen der gleichen Größe kompatibel.

Dosierung von Wassermengen (z. B. im Magnetventil)
Mit der Kombination von zeitgesteuerten Magnetventilen und druckausgleichenden Mengenreglern, die den Durchfluss konstant halten, lässt sich eine genaue Dosierung von Flüssigkeiten erreichen, wie sie z.B. bei Getränkeautomaten und elektronischen Armaturen notwendig ist.

Festlegen der Wassermenge (Warmwasserbereiter/ Boiler)
Mengenregler gewährleisten einen konstanten Zufluss von Kaltwasser zum Warmwasserbereiter unabhängig von unterschiedlichen Systemdrücken. Dies ist eine Voraussetzung, um eine gleichbleibende Temperatur aufrecht zu erhalten.
Wasserverteilung
Wasserverteilung durch Mengenregler
 Wasserverteilung durch Mengenregler
Quelle: Neoperl Servisys AG
Durch diese Mengenregler-Technologie lässt mit den passenden Einsätzen unabhängig vom Leitungsdruck (Druckbereich 1 - 8 bar) immer eine konstante Wassermenge fließen, so z.B. 6 Liter pro Minute beim Händewaschen oder 12 Liter pro Minute beim Duschen. Dadurch wird Wasser und Energie gespart und gleichzeitig wird das Wasser gleichmäßig verteilt.
Quellen
Neoperl Servisys AG
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