Mit der Luft-Sauerstoff-Aktivierung können Feinstäube und andere schädliche Belastungen, wie z. B. VOC ( volatile organic compounds), in der Raumluft reduziert und die Raumluftqualität, ohne den Außenluftvolumenstrom zu vergrößern, verbessert werden.
Mit der
Luft-Sauerstoff-Aktivierung können
Feinstäube und andere
schädliche Belastungen, wie z. B.
VOC ( volatile organic compounds), in der
Raumluft reduziert und die
Raumluftqualität, ohne den
Außenluftvolumenstrom zu vergrößern, verbessert werden. Das Verfahren baut
Aerosole, Keime, Viren,
Schimmelpilze und Gerüche durch Aufspaltung der organischen Stoffe (
Kohlenwasserstoffe) zu CO
2 und H
2O ab. Dieses physikalische Verfahren wird in
kontrollierte Wohnungslüftungen, in
Einzelräumen oder auch in
Abluftanlagen (Dunstabzughauben, Industrie) eingesetzt.
Das Verfahren besteht aus
zwei unabhängig voneinander arbeitenden
Prozessen:
- Schwebstoffe in der Raumluft werden durch die Ionisierung (Herstellung negativ geladener Elektronen, die sich an schwebenden Partikeln anlagern) herabgesetzt.
- Organischen Belastungen in der Raumluft (Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde und organische Säuren) werden durch die keimtötenden Wirkung von Ozon (O3) gemindert. Dabei darf die Ozonkonzentration im Raum nicht über einen naturüblichen Wert angehoben werden.
Diese beiden Prozesse müssen an die vorhandenen Begebenheiten angepasst werden. Dabei ist auch der zeitliche Verlauf der Belastungen zu regeln.
LH-Zuluftsystem
Zuluftsystem - Aufbereitung der Zuluft Quelle: defrotherm®
LH-Ionisationsmodul / LH-Ozonerzeuger Quelle: defrotherm®
Der
natürliche Sauerstoff der
Außenluft entlädt sich an den
Lüftungsleitungen und dem
Gebäude selbst. Mit dem
LH-System kann die
Raumluft über eine RLT-Anlagen
(re-)aktiviert werden. Der
Reinigungs- und
Vitalisierungseffekt wirken direkt im Raum und verbessern die
Raumluftqualität. Die erhöhte
Raumluftqualität erlaubt eine
effiziente Umluftnutzung bzw. eine starke
Reduzierung der
Außenluftzufuhr.
Das
Ionisationsmodul erzeugt
negativ geladene Ionen und reduziert dadurch Feinststaubpartikel und anhängende Laststoffe (Keime, Bakterien, Viren, Pollen, Pilze oder
Geruchslasten) in der Raumluft.
Mit dem
Ozonerzeuger werden
organischen Belastungen (
Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde und organische Säuren)
abgebaut. Das Module wird in die RLT-Anlagen (individuelle Positionierung im Kanalnetz) integriert.
LH-System-Abluft
Abluftsytem - Abbau von Dämpfen, Gerüchen, Fetten und anderen belastenden Stoffen in der Abluft Quelle: defrotherm®
LH-Gerät (Aktivierungsmodul) mit selbstreinigenden Bio-Katalysatoren Quelle: defrotherm®
Mit dem
LH-Gerät können mit speziellen
selbstreinigenden Bio-Katalysatoren Gerüche,
Fette (Küchenabluft) und
schädliche Lösemitteldämpfe nahezu vollständig abgebaut werden.
Wenn nach der drucküberwachten Vorfilterstufe (F5) und der Feinfilterstufe (F7) noch Rest-
Aerosole (Gerüche) vorhanden sind, können diese durch die
Sauerstoffaktivierung erheblich reduziert. Das
Aktivierungsmodul mindert in Verbindung mit der
Speichermasse im
Bio-Kat die
Geruchslasten, z. B. der Küchenabluft.
Die integrierten
LH-Module mit den vergoldeten
Aktivierungsspitzen erfassen
Rest-Aerosole und zwingen diese zur
Sedimentation in der
LH-BIO-KAT-Speichermasse. Dort werden diese durch die physikalischen und chemischen Eigenschaften der aktivierten Kuchenabluft und des speziellen LH-BIO-KAT
gespeichert und
reduziert.
LH-Stand-alone-System
LH-Gerät dür den Umluftbetrieb Quelle: defrotherm®
Innenliegende oder fensterlose Räume, die nicht an eine RLT-Anlage angeschlossen sind, und stark geruchsbelastet sind, z. B. Lagerräume oder Räume mit Raucherlaubnis, müssten energieaufwendig belüftet werden.
Mit dem steckerfertigen "Stand-Alone"-Gerät des LH-Systems bereiten die Raumluft auch ohne RLT-Anlage in einem Umwälzverfahren auf. Dadurch werden Gerüche, Mikropartikel sowie Keimbelastungen reduziert und schaffen so ein angenehmes Raumklima. Gleichzeitig werden Heiz- bzw. Kühlkosten eingespart, da ein ständiges Lüften der Räume nicht mehr notwendig ist.