Für den
gleichzeitigen Betrieb einer
Feuerstätte (z. B.
Kaminofen) und einer
Ablufteinrichtung (z. B.
Dunstabzugshaube) bzw.
kontrollierte Wohnungslüftung (KWL), ohne ein
Fenster öffnen zu müssen, ist ein
Luftdruckwächter vorgeschrieben, der einen gefährlichen
Unterdruck erkennen kann. Dieses Bauteil gibt es in zwei Varianten. Entweder wird der
Unterdruck zwischen
Aufstellraum und
Außenluft, oder zwischen
Kamin (
Schornstein) und
Aufstellraum gemessen.
Der
Luftdruckwächter verhindert, dass ein an dieser
Sicherheitseinrichtung angeschlossenes Gerät weiter betrieben werden kann, wenn der
Luftdruck im
Aufstellungsraum der
Feuerstätte gegenüber dem
Aussendruck um mehr als
4 Pa sinkt. Die im System integrierte Schukosteckdose, an der das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt wird, unterbricht die Stromversorgung, an der die
Ablufteinrichtung oder Lüftungsanlage angeschlossen ist. Die Steckdose wird bei Druckausgleich selbsttätig wieder eingeschaltet.
Der Luftdruckdruckwächter ist eine elektrische Steckdose, die bei dem Erreichen eines zu hohen Unterdrucks stromlos geschaltet wird. Alle sicherheitsrelevanten Komponenten sind doppelt vorhanden, dadurch arbeitet das Gerät weitgehend selbstüberprüfend. Das Gerät wird in zwei Ausführungen geliefert, so dass es auch für Regelungsaufgaben eingesetzt werden kann, z. B. zum Öffnen eines Fensters oder zum Einschalten einer Belüftung.
Das kleine Gehäuse wird im Raum angebracht. Der Stecker des
Abluftgerätes wird darin eingesteckt bzw. der
Ventilator der KWL angeschlossen. Zwei dünne Luftschläuche werden beim
Abluftkanal nach außen geleitet und die
Differenzdrucküberwachung ist aktiviert.
Das Abluftsystem kann auch per Funk gesteuert werden. Dabei wird der Fensterkontaktschalter, der die Position des Fensters überwacht und an die Regelung übermittelt.