Steinzeugrohre werden ausschließlich mit natürlichen
Oberflächenteilstoffen (Ton bzw. Lehm,
Wasser, Schamott) hergestellt. Die
glasierten Rohre haben eine
hohe mechanische Festigkeit, die höher ist als die von armiertem
Beton. Die starren Rohrkörper und die flexiblen Verbindungen gewährleisten, dass die Leitung auch unter den extremsten Bedingungen dicht bleibt und auch nicht durch eine Hochdruckreinigung beschädigt wird. Die
Rohrleitungen werden in den
Nennweiten von DN 100 bis DN 1400 und
Revisionsschächte DN 400 bis DN 1400 angeboten.
Glasierte Steinzeugrohre, Formstücke und deren Verbindungen sind absolut widerstandsfähig gegenüber chemischen Einflüssen (Reaktionen mit Boden,
Wasser und
Luft) und mechanischen Beanspruchungen (Abrasion). Die
keramischen Abwasserrohrsysteme werden für
Freispiegelleitungen,
Misch- und
Schmutzwasser (besonders mit systembedingter Agressivität) eingesetzt. Eine
hohe Festigkeit (z.B. Abriebfestigkeit, Hochdruckspülfestigkeit, Druck-, Zug-, Biegezug- und Schwellfestigkeit) und die
hohe Beständigkeit gegenüber
mechanischen und
chemischen Belastungen (
Korrosion,
Temperaturwechsel) sowie das positive
hydraulische Verhalten (glatte Oberfläche) sind weitere typische Merkmale der Steinzeug-Abwasserrohrsysteme. Dabei haben die
Rohre eine
Nutzungsdauer > 100 Jahre.
Das
Material und die
Dichtung müssen gegen einen
pH-Wert von
0 –
14 beständig sein.
Steinzeug-Vortriebsrohre DN 150 bis DN 300 sind vor dem Herunterlassen in den Startschacht an beiden Enden mittels
Spitzendprüfgerät mit einem
Prüfdruck von
15 bar zu prüfen.