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1972

Mikrobiologisch induzierte Korrosion

Autoren
OldBo
30.12.2015
Eine mikrobiologisch induzierte Korrosion (MIC) entsteht in Anlagen, die häufig stagnierendes oder langsam fließendes Wasser haben. Dabei kann das Wasser auch biozidfrei sein, weil sich Mikroorganismen, die an den vom Wasser berührten Rohr- und Tankwandungen haften, bei niedrigen Temperaturen wachsen und vermehren.
Wachstum von Mikroorganismen
 Wachstum von Mikroorganismen
Eine mikrobiologisch induzierte Korrosion (MIC) entsteht in Anlagen, die häufig stagnierendes oder langsam fließendes Wasser haben. Dabei kann das Wasser auch biozidfrei sein, weil sich Mikroorganismen, die an den vom Wasser berührten Rohr- und Heizöl- bzw. Dieselbrennstofftankwandungen haften, bei niedrigen Temperaturen wachsen und vermehren. Einzelne Ansiedlungen bilden einen primären Film bis hin zu einem makroskopischen Bewuchs (hier liegt auch der Grund, dass Anlagen vor einer endgültigen Befüllung gespült, gereinigt und behandelt werden sollte). Diese Vorgänge sind auch als "Biofouling" bzw. auch unter den Begriff "Biokorrosion".bekannt.

Die Produkte des Stoffwechsels der Mikroorganismen sind die Grundlage der MIC. Die Korrosion beruht also nicht auf der direkten Wechselwirkung von Bakterien und/oder Pilzen mit dem Material. Der Einsatz von "bakteriziden" Eigenschaften eines Metalls (z. B. Kupfer und Silber) kann eine Filmbildung verhindern.

Diese mikrobiologischen Vorgänge können bei alle Materialien (eingeschränkt bei Kupfer), also auch bei Kunststoff, auftreten. Bei metallischen Werkstoffen führt die MIC hauptsächlich zu Flächenkorrosion, Spaltkorrosion, Lochfraßkorrosion, Muldenkorrosion und auch Spannungsrisskorrosion. Dort, wo die Lebens- bzw. Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen günstig sind (z. B. Rohrleitungen in NT-Heizungen, Kühlkreisläufe, Kühltürme, Wasser-, Heizöl- und Dieselbrennstofftanks [Dieselpest]), können erheblich Schäden auftreten.

Im Wasser mit ansteigendem Nährstoffgehalt (z. B. Regenwasser), ansteigender Wassertemperatur (z. B. Trinkwasserleitungen bis ca. 30 °C) und abnehmender oder stagnierender Fließgeschwindigkeit (Stagnationsleitungen in der Trinkwasserinstallation) nimmt die Aktivität der Mikroorganismen zu. Außerdem fördert ein zunehmender Sauerstoffgehalt das Wachstum aerob aktiver Mikroorganismen, abnehmender Sauerstoffgehalt entsprechend das von anaerob aktiven Mikroorganismen.
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