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2026

Fußbodenheizung / Erdkollektor entlüften

Autoren
OldBo
13.01.2017
Um Flächenheizungen (Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen) und Erdkollektoren luftfrei zu bekommen, unterscheidet sich die Methode erheblich von den Entlüfungsvorgängen einer Heizkörperheizung. Ein Rohrregister oder eine Rohrschlange, die nicht mt Steigung verlegt werden (können) und teilweise auch uneben verlegt sind, hat die in den Rohren vorhandene Luft keine Chance, im normalen Betrieb irgendwo gesammelt und entfernt zu werden.
Luftfreispülen
 Luftfreispülen
Quelle: IMI Heimeier
Spülen von Fußbodenheizungen mit Multifunktionshähnen
 Spülen von Fußbodenheizungen mit Multifunktionshähnen
Quelle: MS Schwarz GmbH
Füllen und Spülen von Erdsonden und Erdkollektoren
 Füllen und Spülen von Erdsonden und Erdkollektoren
Quelle: MS Schwarz GmbH
Füll- und Spülstation
 Füll- und Spülstation
Quelle: MS Schwarz GmbH
Um Flächenheizungen (Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen) und Erdkollektoren luftfrei zu bekommen, unterscheidet sich die Methode erheblich von den Entlüfungsvorgängen einer Heizkörperheizung. Eine Heizkörperheizung wird normalerweise am Wärmerzeuger im Vorlauf, z. B. durch ein automatisches Be- und Entlüftungsventil oder einen Luftabscheider, und an den einzelnen Heizkörpern an den Entlüftungsventilen entlüftet, weil sich an diesen Stellen die Luft ausscheidet bzw. sammelt. Ein Rohrregister oder eine Rohrschlange, die nicht mt Steigung verlegt werden (können) und teilweise auch uneben verlegt sind, hat die in den Rohren vorhandene Luft keine Chance, im normalen Betrieb irgendwo gesammelt und entfernt zu werden. Außerdem sollte man zwischen einer Entlüftung bei der ersten Befüllung und eine Entlüftung bestehender Anlagen unterscheiden. Im Internet findet man Empfehlungen, die man aber genauer lesen und kritsch beurteilen sollte, bevor man sich als Laie selber an die Arbeit macht. Hier kann einiges falsch gemacht werden, weil es keine gleichen Anlagen gibt.

Bei der ersten Befüllung einer neuen Flächenheizung, und besonders bei Erdkollektoren, müssen alle Armaturen voll geöffnet sein. Also dürfen die Heiz- bzw. Kühlkreise noch nicht voreingestellt sein. Das alle Heizungsanlagen vor der Befüllung nach DIN EN 14336 gespült und gereinigt werden müssen, hat sich auch noch nicht überall rumgesprochen. In vielen Fällen werden diese Anlagen nicht mit normalen Leitungswasser befüllt. Heizungsanlagen müssen in den meisten Fällen nach den Herstellerangaben der Wärmeerzeuger nach der VDI 2035 befüllt werden. Hier wird also mit VE-Wasser und Vollschutzmittel gefüllt und diese Mischung lässt sich nicht so einfach auffüllen.

Heutzutage hat sich das Entlüften mit einer Füll- bzw. Spülstation, die eine leistungsstarke Pumpe und großen Vorratsbehälter hat, durchgesetzt. Vor allen Dingen dann, wenn die Anlage mit behandeltem Heizungswasser oder einem Wasser-Frosstschutzmittel-Gemisch (Sole) befüllt werden soll. Wichtig ist aber, dass in den einzelnen Kreisen die Strömungsgeschwindigkeit > 0,4 m/s ist, damit die Lufteinschlüsse mit der Strömung mitgerissen werden können.

Diese Art der Spülung und Entlüftung wird auch bei thermischen Solaranlagen angewendet.

Ein Spülvorgang kann auch mit Trinkwasser über einen Wasserschlauch durchgeführt werden. Nur ist dann die Anlage mit Trinkwasser gefüllt, was in vielen Fällen nicht mehr sinnvoll bzw. zulässig ist. Außerdem fehlen meistens für diese Methode auch die richtig gesetzten Spülstutzen.

Um die einzelnen Kreise luftfrei zu bekommen, muss ein Kreis nach dem anderen durchgespült werden. Dabei sind alle anderen Kreise geschlossen. Die Luft wird im Behälter der Spülstation oder in einem zentralen Luftabscheider ausgetrieben. Natürlich kann man diese Vorgänge auch mit der vorhandenen Umwälzpumpe versuchen, was aber in vielen Fällen nicht möglich ist, weil die Fließgeschwindigkeiten nicht hoch genug sind. Egal ob mit einer Spülstation, mit einem Wasserdruck oder einer Umwälzpumpe gespült wird, müssen die Voreinstellungungen an den Armaturen auf voll offen gestellt und nach dem Spülen wieder eingestellt werden. Wichtig hierbei ist, dass man sich fie entsprechenden Voreinstellungen des hydraulischen Abgleichs aufgeschrieben hat.
Wenn bei einer älteren Fußbodenheizung einzelne Kreise nicht mehr warm werden, ist auch hier ein Luftfreispülen notwendig. Bei dieser Gelegenheit kann gleichzeitig eine evtl. vorhandene Verschlammung beseitigt werden. Eine Reinigung und eine Behandlung des Heizungswassers, um eine erneute Verschlammung vorzubeugen, kann bzw. ist hier sinnvoll sein.
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Gipser schrieb: Die Frage ist im Grunde genommen. Wer hat es geschafft, dass seine Mitsubishi Ecodan, nur mit Heizkörper, OHNE Pufferspeicher die VL Begrenzung einhält? Bei mir handelt es sich um eine Mitsu Monoblock -...
Gebäudetechniker SHK (m/w/d)
ConSoft, gegründet 1983, gehört heute mit 30 Mitarbeitern zu den beständigen Arbeitgebern in der Gebäudetechnik und gestaltet durch Programme, Sensorik und IoT-Lösungen die digitale Zukunft rund um das Gebäude. Unser Ziel ist es, die beste Unterstützung für die Umwelt schonende Gebäudebeheizung zu liefern. Sind Sie bereit mit uns den nächsten Schritt zu gehen?
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