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Autoren
OldBo
30.06.2023
Feinfilter sichern ununterbrochen die Wasserversorgung mit gefiltertem Wasser. Der Feinfilter verhindert das Einspülen von Fremdpartikeln, so z.B. Rostteilchen, Hanfreste und Sandkörner aus dem Versorgungsnetz in die Haustrinkwasserinstallation.
So sollten Filter nicht aussehen
 So sollten Filter nicht aussehen
Quelle: Bosy
Ausspülbare Filterkombination
 Ausspülbare Filterkombination
Quelle: Honeywell GmbH
Rückspülfilter mit übergestülpten HT-Rohr als Lichtschutz, das auf der Rückseite aufgeschlitzt ist
 Rückspülfilter mit übergestülpten HT-Rohr als Lichtschutz, das auf der Rückseite aufgeschlitzt ist
Quelle: Matthias Jünemann
Ich habe das so gelöst und werde das erst einmal testen >))
 Ich habe das so gelöst und werde das erst einmal testen >))
Quelle: Bosy
Rückspülautomatik
 Rückspülautomatik
Quelle: Honeywell GmbH
Entwässerungsleitung
 Entwässerungsleitung
Quelle: Bosy
Obwohl das Trinkwasser beim Verlassen des Wasserwerkes kristallklar ist, kann es auf seinem oft kilometerlangen Transportweg zum Verbraucher verschiedene Partikel wie Rostteilchen, Sandkörner (Durchlassweite von 80 – 120 µm) und Schwebstoffe (Sedimente [Durchlassweite von 20 µm]) aufnehmen. Diese Teilchen sind häufig von der Rohrwandung im öffentlichen Versorgungsnetz losgelöste Inkrustrierungen und Ablagerungen, die dann vom Trinkwasser mitgeführt werden. Auch bei Montagearbeiten im Rohrnetz lässt sich nicht völlig ausschließen, das Feststoffpartikel ins Rohrnetz gelangen. Es ist deshalb unvermeidlich, dass mit dem angelieferten Trinkwasser gelegentliche unerwünschte Partikel in die Installation eingespült werden. Derartige Partikel können fremdstoffinduzierte Korrosionsschäden in Form von Mulden- und Lochfraß in den Leitungen der Hausinstallation verursachen, im Laufe der Zeit Brauseköpfe und Perlatoren verstopfen oder die Funktion von heute immer genauer und präziser arbeitenden Armaturen stören.

Es gibt technische Regeln für Trinkwasserinstallationen, die den Einbau eines Filters nach DIN EN 13443-1 unmittelbar hinter dem Wasserzähler vorschreiben, um die vor beschriebenen Funktionsstörungen und Korrosionsprobleme in der Hausinstallation zu vermeiden. Bei metallener Leitung ist ein Filter zwingend einzubauen, bei Kunststoffleitungen ist der Einbau empfohlen.

Mit der Installation alleine ist es jedoch nicht getan, da diese Geräte bestimmungsgemäß dem Trinkwasser solche ungelösten Stoffe entziehen und in regelmäßigen Abständen gewartet werden müssen, d.h. Filtereinsätze müssen, auch aus hygienischen Gesichtspunkten, regelmäßig gereinigt werden, da es auf den Filterflächen zu Verkrustungen, Steinbildung und Biofilmansiedelungen mit mikrobiologischer Kontamination kommen kann.

Als Stand der Technik ist bekannt, dass der Einsatz eines Filters mit wechselbarem Filterelement aus hygienischen und betriebstechnischen Gründen in 6-monatigen Abständen ausgewechselt werden muss. Die Wiederverwendung manuell gereinigter Filtereinsätze ist aus Gründen der Trinkwasserhygiene nicht zulässig. Im Unterschied zu Wechselfiltern muss bei rückspülbaren Filtern das zu reinigende Filterelement nicht ausgetauscht werden. Die Reinigung des Filtereinsatzes wird hier mittels einer Rückspülung in umgekehrter Fliessrichtung durchgeführt. Für Rückspülfilter werden nach den technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen Rückspülintervalle von nicht länger als zwei Monaten gefordert. Viele rückspülbaren Filter können heute aber auch mit endverbraucherfreundlichen Rückspülautomatiken nachgerüstet werden, damit der leider oft vernachlässigte Filter am Hauswassereingang dennoch seine Reinigung erfährt ohne ständig im Bewusstsein des Bewohners zu bleiben. quelle: Arnd Bürschgens

Immer wieder wird über Algenbildung im Wasserfilter geklagt. Von den Herstellern gibt es keine Abdeckung der Filtertasse. Also ist eine Bastellösung angesagt. Ob dadurch die Algenbildung durch Tagellichteinfall verhindert wird, werde ich einmal testen. Sicherlich haben auch zu hohe Raumtemperaturen und/oder auch ein zu langer Reinigungsintervall einen Einfluss.. Also ist eine Bastellösung angesagt. Ob dadurch die Algenbildung durch Tagellichteinfall verhindert wird, werde ich einmal testen. Sicherlich haben auch zu hohe Raumtemperaturen und/oder auch ein zu langer Reinigungsintervall einen Einfluss.

Ein Trinkwasserfilter (gemäß DIN 19632 mit einer unteren Durchlassweite von 80 – 120 µm) wird unmittelbar hinter der Hauptabsperreinrichtung bzw. Wasserzähleranlage eingebaut. Aus hygienischen Gründen sollte zur Vermeidung von häufigen Filterwechseln ein rückspülbarer Wasserfilter mit Edelstahl- oder Silber-Siebeinsatz gewählt werden.

Trinkwasserfilter können als Einzelgerät oder in einem Kombigerät mit Rückflussverhinderer, Feinfilter und Druckminderer montiert werden. Die Kombination lässt sich platz- und zeitsparend einbauen.

Filterausführungen
Man unterscheidet zwischen Feinfilter mit ausspülbarem Filtereinsatz (Filterkerze) und rückspülbare Feinfilter.

Die Feinfilter mit ausspülbarem Einsatz haben den Nachteil, dass der Filtereinsatz bedarfsabhängig bzw. alle 6 Monate durch einen neuen Filtereinsatz ersetzt werden. Diese regelmäßige Wartung muss durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden. Wenn kein Wartungsvertrag vorhanden ist, wird der Austausch immer wieder "vergessen". Dann wird der Widerstand im Filter extrem hoch (der Durchfluss verringert sich langsam) und es können sich Biofilme bilden, was die gesamte Anlage unhygienisch macht.

Die rückspülbaren Feinfilter werden durch eine manuelle Betätigung saubergespült. Dieser Vorgang sollte alle 2 Monate durchgeführt werden und kann durch den Betreiber der Anlage vorgenommen werden. Durch eine vollautomatische Rückspülung mit einem Rückspülautomaten (wahlweise mit Netzanschluss oder Batteriebetrieb) wird ein regelmäßiges Reinigen gewährleistet.

Grundsätzlich sollte ein Spülanschluss (z. B. ein entsprechen großer Schlauch, der in einen Abwasseranschluss [Bodenablauf, Waschbecken) geleitet werden kann) vorhanden sein. Besser ist ein direkter Anschluss mit einem Siphon (Geruchsverschluss), wobei ein offen sichtbarer Durchfluss (freier Auslauf) vorhanden sein muss. Ein Rückspülen in einen Wassereimer ist m.M. nach nicht fachgerecht und fördert die "Vergesslichkeit"!

Ein Rückspülen in einen Wassereimer ist m. M. nach nicht fachgerecht!
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