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OldBo
25.03.2018
Die Durchflussmenge in einer Trinkwasserleitung wird mit einem Wasserzähler (allgemein auch "Wasseruhr" genannt) gemessen. In jedem Hauswasseranschluss muss ein Wasserzähler eingebaut sein, der vom Versorgungsunternehmen (Wasserbeschaffungsverband, Stadtwerke) als Vertragspartner der Wasserlieferung (Wasserlieferungsvertrag nach der Verordnung über Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser [AVBWasserV]) eingesetzt wird.
Wasserverbrauch
 Wasserverbrauch
Quelle: ZENNER International GmbH & Co. KG

Die Durchflussmenge in einer Trinkwasserleitung wird mit einem Wasserzähler (allgemein auch "Wasseruhr" genannt) gemessen. In jedem Hauswasseranschluss muss ein Wasserzähler eingebaut sein, der vom Versorgungsunternehmen (Wasserbeschaffungsverband, Stadtwerke) als Vertragspartner der Wasserlieferung (Wasserlieferungsvertrag nach der Verordnung über Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser [AVBWasserV]) eingesetzt wird. Diese Wasserzähler müssen geeicht sein (Mess- und Eichgesetz [MessEG]) und werden regelmäßig ausgetauscht.

Die Wasserzähler sind spannungsfrei einzubauen. Deshalb ist ein Zähleranschlussbügel bzw. eine Wasserzähleranschlussgarnitur mit längenveränderlichen Anschlussstücken, ein- und ausgangsseitigen Absperrarmaturen und einer Rückflusssicherung bauseits vorzuhalten.
Bei dem Einsatz eines Wasserzählers unterscheidet man zwischen

Um eine genaue Messung zu gewährleisten, muss der richtige Wasserzähler zu dem vorhanden Durchfluss (Belastung) ausgewählt werden. Der normale Hauswasserzähler Qn-2,5* (2,5 m³/h, Klasse B hat eine Mindestbelastung Qmin von 50 l/h, eine Trenngrenze Qtrenn von 200 l/h und eine Maximalbelastung Qmax von 5000 l/h) ist für 1 bis 30 Wohneinheiten, der Qn-6-Wasserzähler für 31 bis 200 Wohneinheiten und der Qn-10-Wasserzähler ist für 200 bis 600 Wohneinheiten geeignet.

* Neuerdings werden immer häufiger Qn 1,5-Wasserzähler eingebaut. Der Grund soll eine geringere Grundgebühr sein. Die Praxis zeigt, dass diese Zähler höhere Widerstände haben und bei einem zu geringen Versorgungsdruck oder der Druck, der am Druckminderer eingestellt ist, ist zu niedrig (<4 bar), dass es bei einer gleichzeitige Entnahme zweier Zapfstellen (z. B. Gartenbewässerung und Dusche) im Haus zu Problemen führt.

Kaltwasserzähler, die ab November 2016 eingebaut werden, müssen den Vorgaben einer EU-Richtlinie (Messgeräterichtlinie (MID - Measurement Instruments Direktive) entsprechen (zehnjährige Übergangsfrist). Die Durchflussmenge der Zähler und die Preise bleiben gleich.

So wird z. B. der Zähler mit der Bezeichnung Qn 2,5 (n > Nenndurchfluss 2,5 m³/h) durch die Bezeichnung Q3=4 (Dauerdurchfluss 4 m³/h) ersetzt. Die Konformitätserklärung der Hersteller ersetzt die bisherige Eichung. Zu Beginn des Herstellungsprozesses und in der Folge im Rahmen von Überwachungen kontrolliert eine "Benannte Stelle" (z. B. Physikalisch-Technische Bundesanstalt – PTB) das Einhalten der Richtlinie. Danach liegt die Verantwortung zur Einhaltung der Vorschrift beim Hersteller. Die Richtlinie macht keine Vorgaben bezüglich der Eichgültigkeit. Das bedeutet, dass in Deutschland auch weiterhin Kaltwasserzähler nach 6 Jahren ausgewechselt werden müssen, oder die Eichgültigkeit mittels Stichprobenverfahren verlängert werden kann.

Wasserzähler werden auch im Rohrgraben in einem Wasserzähler-Schacht als Hausanschluss, Bauwasseranschluss, in Park- oder Kleingartenanlagen, auf Campingplätzen oder Friedhöfen eingesetzt.
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