Kompaktleuchtstofflampen haben eine
Lichtausbeute von ca.
50 lm/W (Glühlampen - 10 bis 15 lm/W,
Halogenlampen - 10 bis 20 lm/W,
LED-Lampen - 50 bis 80 lm/W
). Dadurch sind die
Betriebskosten und
Umweltbelastungen bei der
Stromerzeugung erheblich niedriger, aber der
Energiebedarf für die
Herstellung (
Graue Energie) ist erheblich
größer als bei einer
Glühlampe. Der
Energieverbrauch im Betrieb ist geringer und dadurch ist die Lampe trotz der
hohen Anschaffungskosten bezogen auf eine
vergleichbare Lebensdauer mit der Glühlampe eine wirkliche
Energiesparerin.
Die Kompaktleuchtstofflampe wird aufgrund der hohen Energieeffizienz (Energieeffizienzklassen A oder B) neben der LED-Lampe auch Energiesparlampe genannt.
Da die Kompaktleuchtstofflampen giftiges Quecksilber enthalten, das bei einem Zerbrechen der Lampe in die Raumluft oder in die Umwelt gelangen kann, wenn die Lampe nicht ordnungsgemäß entsorgt wird. Der Streit über die angebliche enorme gesundheitliche Gefährlichkeit von Kompaktleuchtstofflampen ist noch nicht entschieden.
Positive Aspekte
• Die Lebensdauer einer Kompaktleuchtstofflampe liegt zwischen 5.000 bis 10.000 Stunden (ca. 1000 Stunden - Glühlampe). Aber eine mangelnde Qualität des Vorschaltgeräts (häufigem Ein- und Ausschalten) und der Betrieb bei zu hoher Umgebungstemperatur verringern die Lebensdauer erheblich. Auf der anderen Seite berichten einige Testberichte über einen einwandfreien Betrieb nach über 90.000 Schaltvorgängen. Bei einigen Produkten wird auch von einer geplanten Obsoleszenz gemunkelt.
• Vorteilhaft ist die geringere Wärmeentwicklung der Kompaktleuchtstofflampe. So reduziert sich z. B. der Energieaufwand einer Klimaanlage für klimatisierte Räumen und nicht klimatisierte Räume werden mit diesen Lampen im Sommer weniger erwärmt.
Negative Aspekte
• Einige Kompaktleuchtstofflampen erreichen trotz elektronischer Vorschaltgeräte ihre volle Helligkeit nach dem Einschalten erst nach einer Aufwärmphase von ein bis zwei Minuten. Davor sind sie erheblich weniger hell. Bei anderen Typen ist dieser Effekt viel schwächer.
• Ein störendes Flimmern (schnelles Oszillieren der Helligkeit) tritt oft bei Lampen schlechter Qualität oder am Ende ihrer Lebensdauer auf. Normalerweise wird dies jedoch von den elektronischen Vorschaltgeräten zuverlässig verhindert. Periodische Helligkeitsschwankungen (mit 100 Hz und auch höheren Frequenzanteilen) sind in der Regel messbar, aber nicht wahrnehmbar.
• Die meisten Kompaktleuchtstofflampen sind nicht dimmbar. Der Einsatz von Dimmern (basierend auf einer Phasenanschnittsteuerung) ist nicht möglich. Es gibt aber auch diverse dimmbare Modelle.
• Da die Kompaktleuchtstofflampen meistens deutlich größer als Glühlampen sind passen sie nicht in die vorhandenen Leuchten oder sie ragen weit aus dem Lampengehäuse raus.
• Leider gibt es aber einige Lampen, die störende Summtöne bei dem Betrieb mit Dimmern von sich geben. Aber die meisten Kompaktleuchtstofflampen arbeiten lautlos.
• Das Spektrum des Weißlichts von Kompaktleuchtstofflampen ist deutlich strukturiert und unterscheidet sich dadurch von den Spektren des Sonnenlichts und Glühlampen. Dadurch können die Farben von den beleuchteten Objekten etwas verfälscht wahrgenommen werden. Für den Einsatz in Wohnräumen oder Büros ist dieser Effekt nicht relevant.