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Autoren
OldBo
10.04.2022
Erhärteter Beton ist ein künstlicher Stein, der aus einem Bindemittel (Zement, Kalk, Gips, Lehm), Gesteinskörnungen (Sand, Kies, Splitt) und Wasser besteht. Heute werden dem Beton oft noch bauchemische Zusätze hinzugefügt, um bestimmte Betoneigenschaften zu erzielen oder zu verstärken. Meist wird Zement als Bindemittel verwendet. Dieser hat den Vorteil, dass er hydraulisch wirkt, das heißt, er erhärtet selbst unter Wasser und bleibt danach dauerhaft wasserunlöslich.
Schnitt durch Normalbeton, gefügedichten Leichtbeton und haufwerksporigen Leichtbeton
 Schnitt durch Normalbeton, gefügedichten Leichtbeton und haufwerksporigen Leichtbeton
Quelle: InformationsZentrum Beton GmbH

"Beton" gibt es schon seit Hunderttausenden von Jahren in der Natur. Dieser "Naturbeton" wird als Nagelfluh (Konglomerat) bezeichnet und ist in seinem Aussehen und seinen Eigenschaften dem heutigen Werkstoff sehr ähnlich. Dieser ist häufig mit kalkigen Bindemitteln zu einem druckfesten Konglomerat verklebtes Geröll vorhanden. Nagelfluh wurde schon im Altertum in großformatigen Blöcken als Baumaterial verwendet und findet noch heute Anwendung z. B. bei der Herstellung von Fassaden und Bodenbelägen. Der Beton aus Kalkmörtel ist wasserlöslich und daher baulich nur sehr eingeschränkt nutzbar gewesen.

Erst um 200 v. Chr. kamen die Römer auf die Idee, Betonmischungen unter Zusatz von vulkanischem Gestein herzustellen. Damit hatten sie ein hydraulisches Bindemittel gefunden, mit dessen Hilfe sie wasserunlöslichen Beton produzieren konnten. Der Römische Beton (Opus caementitium - Gussmauerwerk) hatte aber nichts mit dem heutigen Bindemittel Zement zu tun. Er bestand aus Bruchsteinen, gebranntem Kalk, Sand, Wasser und Puzzolanen, die aus vulkanischem Gestein gewonnen wurden. Natürliche Puzzolane bestehen vor allem aus Siliciumdioxid, Tonerde, Kalkstein, Eisenoxid und alkalischen Stoffen. Mit dem Gussmauerwerk hatten die Römer einen Baustoff gefunden, der sich wegen seiner hohen Druckfestigkeit und Wasserunlöslichkeit ideal für den Bau von Gebäudefundamenten, Wasserleitungen (Aquädukte), Brücken, Hafenanlagen, Tunnel oder Straßen geeignet hat.

Erhärteter Beton ist ein künstlicher Stein, der aus einem Bindemittel (Zement, Kalk, Gips, Lehm), Gesteinskörnungen (Sand, Kies, Splitt) und Wasser besteht. Heute werden dem Beton oft noch bauchemische Zusätze hinzugefügt, um bestimmte Betoneigenschaften zu erzielen oder zu verstärken. Meist wird Zement als Bindemittel verwendet. Dieser hat den Vorteil, dass er hydraulisch wirkt, das heißt, er erhärtet selbst unter Wasser und bleibt danach dauerhaft wasserunlöslich.

Betonarten

  • Normalbeton ist die am häufigsten verwendete Betonart und wird in der Regel unter Verwendung von in der Natur vorkommenden Gesteinskörnungen hergestellt. Er wird im Wasser-, Verkehrs-, Brücken-, Wohnungs- sowie Industrie- und Gewerbebau eingesetzt.
  • Leichtbeton wird für wärmedämmende Bauteile im Wohnungsbau verwendet und dort, wo für Transport, Montage oder Gebrauch ein leichter Beton benötigt wird. Konstruktiver Leichtbeton hat immer ein geschlossenes, dichtes Gefüge. Bei haufwerksporigem Leichtbeton sind die Gesteinskörner vom Zementmörtel umhüllt und berühren sich in dichtester Lage nur punktförmig. Die Anwendungsgebiete von haufwerksporigem Leichtbeton sind unbewehrte Wände, Mauersteine und Platten.
  • Schwerbeton wird zumeist als Strahlenschutzbeton zur Abschirmung von z. B. Röntgenstrahlung im medizinischen Bereich verwendet. Weitere Anwendungen sind Ballastgewichte in Schiffen oder Kontergewichte bei Kränen und Brückenwiderlagern.

Eine der wichtigsten der Betoneigenschaften ist seine Festigkeit, vor allem seine Druckfestigkeit. Sie ist die wichtigste Bemessungsgröße des Tragwerkplaners für tragende Bauteile. Nach der aktuellen Druckfestigkeit wird der Werkstoff verschiedenen Betonfestigkeitsklassen zugeordnet. Nach der aktuellen DIN EN 1992 "Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken" ist die Bezeichnung für die Druckfestigkeit z. B. C 25/30 (C für concrete [Beton]) und die Zahlen für die Druckfestigkeit in N/mm² gemessen an unterschiedlichen Probekörpern steht.

Neben der Bemessung für äußere Lasten (Tragfähigkeit) ist zusätzlich die Dauerhaftigkeit von Betonbauwerken bzw. Betonbauteilen sicherzustellen. Expositionsklassen beschreiben die Einwirkungen der Umgebung auf den Beton.

Quellen
InformationsZentrum Beton GmbH
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