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Autoren
OldBo
12.01.2026
Eine "Grüne Stadt" (Green-City) ist eine der Grundlagen zur Herstellung einer Schwammstadt, denn jedes begrünte Areal (Wälder, Parkanlagen, Grünflächen, versickerungsfähige Flächen [Parkplätze, Wege, Straßen, Gärten]) und die Gebäudebegrünung (Dachbegrünungen, Fassadenbegrünungen) erfüllt in diesem Zusammenhang auch eine Regenrückhalte-Funktion.
Grundlagen einer Grünen Stadt
 Grundlagen einer Grünen Stadt
Quelle: Bosy

Eine "Grüne Stadt" (Green-City) ist eine der Grundlagen zur Herstellung einer Schwammstadt, denn jedes begrünte Areal (Wälder, Parkanlagen, Grünflächen, versickerungsfähige Flächen [Parkplätze, Wege, Straßen, Gärten]) und die Gebäudebegrünung (Dachbegrünungen, Fassadenbegrünungen) erfüllt in diesem Zusammenhang auch eine Regenrückhalte-Funktion.

Natürlich ist nachhaltiges Bauen und Sanieren mittels nachhaltiger Baustoffe (z. B. Holz) eine Voraussetzung für eine grüne Stadt. Dies erhöht die Aufenthaltsqualität und den Klimaschutz.

Pflanzen (Büsche, Bäume, Gräser) nehmen Wasser auf. Es verdunstet über ihre Blätter, was gleichzeitig die Umgebung kühlt. So verdunstet z. B. eine einzige ausgewachsene Buche ca. 400 l Wasser pro Tag, was auch aktiv zur Kühlung beiträgt. Ihre Wasser-Bindungsleistung dürfte jedoch noch deutlich darüber liegen, wenn man bedenkt, welch große Fläche sie zu überschatten imstande ist und somit die direkte Austrocknung des Bodens verhindert, das Wasser im Boden hält und damit bindet. Ihr großes Blätterdach fungiert darüber hinaus als wertvoller Schattenspender bei Hitze für Mensch und Tier. Außerdem filtern die Pflanzen auch Feinstaub und Schadstoffe aus der Luft und sorgen für frische Luft.

Schaffung sozialer Räume
Durch gebäudenahe Grünmaßnahmen, versehen mit gewissen Infrastrukturen (Bänke, Tische, Sportgeräte) entstehen in Zeiten zunehmender dichte Räume der Begegnung und des Rückzugs. Diese dienen dem Austausch, der Erholung und dem Sport, und können mal mehr, mal weniger zugänglich sein.

Stärkung der biologischen Vielfalt
Stadtquartiere können "Hotspot" der Biodiversität sein, nutzt man die Potenziale der Begrünung von Fassaden, Dächern und Höfen. Spannend ist hier unter anderem der Ansatz des "Animal-Aided Design" (AAD, tierunterstütztes Entwerfen) zur Förderung von wildlebenden Tieren in der Stadt.

Produktion von Nahrungsmitteln
Die Möglichkeiten zur lokalen Erzeugung von Lebensmitteln sind vielfältig. Eine intensive Begrünung von Dächern und das Aufstellen von Hochbeeten in Innenhöfen und vor Gebäuden bietet Raum für das Kultivieren von Gemüse, Kräutern und Obst. Zudem interessant ist das Indoor-Farming.

Teiche, Wasserläufe und Zierbrunnen
Teiche, Wasserläufe (offene Wasserrinnen, teilweise verdeckte Kanäle) und Zierbrunnen im Stadtgebiet werten nicht nur das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität auf, sondern verbessern auch das Stadtklima.

Die Dachbegrünung steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der energetischen Gebäudeoptimierung. Ein zweiter Effekt ist die Erzeugung von Verdunstungskälte zur Verbesserung des Mikroklimas innerhalb des Gebäudes und im unmittelbaren Gebäudeumfeld. >>> hier ausführlicher <<<

Eine Fassadenbegrünung hat zahlreichen Vorteile und Potenziale, stößt aber in der Praxis bei Bauherren häufig auf Ablehnung. Der Grund der Ablehnung beruht aber auf Fehler in Planung, mangelhafter Ausführung und Pflege. Aber auch fehlendes Fachwssen und Vorurteile sind weit verbreitet. Für eine gelungene Förderung von Fassadenbegrünung müssen solche Hinderungsfaktoren bekannt sein und durch gute, fachkompetente Beratung und Planung beseitigt werden. >>> hier ausführlicher <<<

Die Stadt der Zukunft

Die Stadt der Zukunft - Grün, belastbar, widerstandsfähig, attraktiv
... baut auf Klimaresilienz
» schmälert den Wärmeinsel-Effekt
» verbessert das Mikroklima
» reduziert die Feinstaubbelastung
» dämpft Extremwetter-Ereignisse
» trägt zum Erreichen der Klimaschutzziele bei

... steigert die Artenvielfalt
» fördert Stadtnatur und ihre Entwicklung
» schafft Naturerlebnisse und -bewusstsein
» bietet Tieren und Pflanzen vielfältige Lebensräume
» erhält natürliche Ressourcen und Wirkstoffe
» bezieht Ökosystemleistungen optimal ein

... erhält die Gesundheit
» schafft Freiraum für Sport und Freizeit
» garantiert Bewegung als Basis für Fitness
» stärkt psychische Gesundheit durch Begegnung
» ermöglicht Erholung und Entspannung für alle
» bietet Prophylaxe gegen Fehlentwicklungen

... erhöht die Lebensqualität
» sichert kostenfreie Angebote im Freiraum
» schafft Identifikation mit dem Wohnumfeld
» begünstigt Kontakte im öffentlichen Raum
» pflegt das Image der Stadt
» steigert den Wert von Immobilien

... sichert Nachhaltigkeit
» erweitert die grün-blaue Infrastruktur
» senkt Energiekosten durch Gebäudebegrünung
» spart Kosten für CO2-minimierende Maßnahmen
» stabilisiert den städtischen Wasserhaushalt
» unterstützt umweltverträgliche Mobilität
quelle: Stiftung - Die grüne Stadt

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