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OldBo
09.09.2019
Der Feinstaub (Staub) ist nur ein Teil der Emissionen, die bei einer Holzfeuerung, aber auch bei der Verfeuerung anderer Brennstoffe, von Bedeutung sind. Weitere Größen sind Kohlenmonoxid (CO), Staub, NOx und flüchtige organische Kohlenstoffverbindungen (CnHm).
Feinstaubverursacher
 Feinstaubverursacher
Typisches Ergebnis einer Messung zur Verteilung der Korngrößen von Stäuben aus der Verbrennung von Holzhackschnitzeln in häuslichen Zentralheizungsanlagen. Messwerte bei Nennwärmeleistung<br />TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
 Typisches Ergebnis einer Messung zur Verteilung der Korngrößen von Stäuben aus der Verbrennung von Holzhackschnitzeln in häuslichen Zentralheizungsanlagen. Messwerte bei Nennwärmeleistung
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
Quelle: TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
Typisches Ergebnis einer Messung zur Verteilung der Korngrößen von Stäuben aus der Verbrennung von Holzpellets in häuslichen Zentralheizungsanlagen. Messwerte bei Nennwärmeleistung
 Typisches Ergebnis einer Messung zur Verteilung der Korngrößen von Stäuben aus der Verbrennung von Holzpellets in häuslichen Zentralheizungsanlagen. Messwerte bei Nennwärmeleistung
Quelle: TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
Der Feinstaub (Staub) ist nur ein Teil der Emissionen, die bei einer Holzfeuerung, aber auch bei der Verfeuerung anderer Brennstoffe, von Bedeutung sind. Weitere Größen sind Kohlenmonoxid (CO), Staub, NOx und flüchtige organische Kohlenstoffverbindungen (CnHm).

Dabei ist Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruchloses Gas, das als Indikator für die Güte einer Verbrennung steht und am häufigsten als Emissionsparameter gemessen wird. Außerdem oxidiert es in sauerstoffreiche Umgebung zu CO2.

Die Stickoxide (NO) oxidiert in Gegenwart von Sauerstoff sehr schnell zu Stickstoffdioxid (NO2). Beide Verbindungen werden bei der Emissionsmessung bestimmt und als NOx angegeben. NO2 ist ein stechend riechendes, giftiges Gas, das ab etwa 1 ppm wahrgenommen wird, ab 25 ppm Augenreizungen und ab 150 ppm Lungenwegserkrankungen verursachen kann. Stickoxide sind auch an der Bildung von Ozon beteiligt, welches den Treibhauseffekt verstärkt.

Flüchtige organische Kohlenstoffverbindungen werden als Kohlenwasserstoffe (CnHm) bezeichnet. Diese haben hohe Umwelt- und Gesundheitsrisiken, da sie zum Teil als kanzerogen eingestuft werden. Sie haben einen starken Geruch und führen allgemein zu Geruchsbelästigungen und sind das Ergebnis einer unvollständigen Verbrennung.

Problematisch ist auch der Gesamtstaub, also die abscheidbaren Anteile des Ab- bzw. Rauchgases.. Er enthält hauptsächlich mineralische Bestandteile aus dem Brennstoff (Aschepartikel). Besonders sind die feinsten Staubanteile des Abgases betroffen, da sie eine sehr hohe Oberfläche besitzen. Sie stehen immer mehr im Blickfeld der Betrachtung, da sie besonders belastet und giftig sind. An der Oberfläche der Feinstaubpartikel lagern sich Teere und organische Rußbestandteile (PAK oder Dioxine) an, die hochtoxisch sind.

Der Feinstaub sind Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser (dae) von weniger als 10 µm. Partikel unter 1 µm beginnt der Submikronbereich, der zu den lungengängigen Partikeln gehört und für die Gesundheit von Mensch und Tier von Bedeutung sind.

Die Partikel mit einen aerodynamischen Durchmesser > 10 µm werden in der Nase und im Rachenraum fast vollständig zurückgehalten. Aber schon 2,5 µm große Teilchen sind lungengängig und Partikel von < 1 µm Durchmesser gelangen in den Bereich der Alveolen und können im Lungengewebe eingelagert werden. Dadurch sind sie besonders schädlich, wenn sie aus Verbrennungsprozessen stammen, da sie auf der Oberfläche adsorbierte unverbrannte Kohlenwasserstoffe oder Schwermetalle beinhalten können und und als reizende, toxische, kanzerogene oder mutagene Schadstoffe bezeichnet werden.

Um die Feinstaubemissionen zu reduzieren, ist eine moderne Verbrennungstechnik, das richtige Heizen und (in Altanlagen) ein Feinstaubfilter notwendig.

Die BImSchV, die oft auch als Feinstaubverordnung bezeichnet wird, wurde im März 2010 novelliert.
Elektrofilter - Abgasfilter
Prinzip eines Abgas-Elektrofilters
 Prinzip eines Abgas-Elektrofilters
Quelle: Otto Spanner GmbH
Feinstaubfilter arbeiten nach dem Elektrofilterprinzip. Hier werden die Staubteilchen nach dem physikalischen Prinzip der Ablenkung elektrisch geladener Teilchen im elektrischen Feld abgeschieden. Das zu reinigende Ab- bzw. Rauchgas durchströmt die aus Ionisierungszone und Abscheidezone bestehende Filterzelle. In der Ionisierungszone (Ionisator) befinden sich Sprühdrähte, die im Normalfall an positiver Gleichspannung liegen und aus parallel dazu angeordneten, geerdeten Gegenelektroden. Bei dem Durchströmen des Ionisators werden die Staubpartikel unipolar aufgeladen. Die Abscheidezone (Kollektor) ist dem Aufbau nach ein Plattenkondensator mit wechselweise positiv gepolten oder an Erdpotential liegenden Abscheideplatten. An diesen Kollektorplatten werden Staubteilchenl, die eine Ladung im Ionisator aufgenommen haben, in ihrer Bahn abgelenkt und abgeschieden. Die einfachen Filter können von Hand durch das Abspritzen der Filterzellen mit Wasser gereinigt werden.
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